Public Affairs

PA-Managern geht’s prima!

Public Affairs haben sich in Deutschland stark professionalisiert. Im Rahmen einer Berufsfeldstudie der Quadriga Hochschule Berlin wurden auch Daten über Public-Affairs-­Schaffende erhoben. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Public Affairs in den Leitungsebenen von Unternehmen und Organisationen angekommen sind. Public-Affairs-Manager verfügen oft über langjährige Erfahrung in ihren Positionen, erzielen Spitzen­gehälter und sind zudem auch noch zufrieden mit ihrer Tätigkeit.
 

Digitale Interessenvertretung: Die Technik ist da, die Euphorie fehlt

Heute ist fast alles vernetzt. Neue Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten verändern unseren Alltag und die Art, wie wir miteinander kommunizieren, Geschäfte machen, Entscheidungen treffen, uns eine Meinung bilden. So, oder so ähnlich, wird es medial und auf den Podien dieser Republik besprochen. Allerdings ist eine zunehmende Entkopplung zwischen der technologischen Entwicklung und der realen Veränderungsbereitschaft bei Menschen und Organisationen zu beobachten.

Mehr Getriebene als Antreiber

Pluralität ist immanenter Wesenskern des demokratischen Prozesses. Niemand ist im Besitz einer objektiven Wahrheit. Der Kampf um die Deutungshoheit gleicht dabei selten der viel bemühten "Lobbyschlacht". Statt des Säbels und martialischer Worte sind das Florett und die hohe Kunst der Diplomatie die Waffen der Wahl.

So werden Stakeholder berechenbar

Dass soziale Beziehungen berechenbar sind, ist seit Jahrzehnten gesicherter Stand der Sozialwissenschaften. Dabei kann der Ansatz der relationalen Soziologie nach Harrison White aus den siebziger und achtziger Jahren als Geburtsstunde der anschließenden Netzwerkforschung bezeichnet werden. Trotz dieser langen Entstehungsgeschichte wird die Netzwerkanalyse von Kommunikationsagenturen oder öffentlichen Auftraggebern kaum genutzt.

Die Mehrheit der Lobbyisten wünscht sich Schwarz-Gelb

[no-lexicon] Nach Einschätzung von Public-Affairs-Managern in Deutschland wird die Große Koalition nach der Bundestagswahl im September fortgesetzt. Diese Prognose äußerten 64 Prozent der Befragten, die an der 16. Public-Affairs-Umfrage der Kommunikationsberatung MSL Germany teilgenommen haben. Die Wunschkoalition wäre für die Mehrheit der Lobbyisten allerdings eine andere: 52 Prozent gaben an, auf ein Bündnis von CDU/CSU und FDP zu hoffen.

Der erste Mitarbeiter eines Health-Start-ups sollte ein Lobbyist sein!

Digitale Disruption und Gesundheit. Wie passt das zusammen? Wir leben im Zeitalter digitaler Transformation, einer Phase rasanter Veränderung, in der digitale Innovationen etablierte Geschäftsmodelle zerstören und ganze Branchen erschüttern. Auch und gerade der Gesundheitssektor ist zunehmend davon betroffen. Junge Start-ups spielen dabei eine entscheidende Rolle, denn diesen Gründern geht es vor allem um eins: Sie wollen die Gesundheitsversorgung revolutionieren – zum Wohle der Menschen.

Ein guter Artikel braucht heute das Buzzword Virtual Reality in der Schlagzeile.

Es ist seit vergangenem Jahr das digitale Thema: Immer wieder liest man von Virtual Reality (VR). Dabei handelt es sich genau genommen häufig um 360-Grad-Filme. Das sind Videos, die mit mehreren Kameras gedreht werden, die in alle Richtungen zeigen. Die einzelnen Aufnahmen werden zu einer Art kugelrunder Sphäre zusammengefügt. Als Zuschauer setze ich eine VR-Brille auf und befinde mich im Zentrum dieser Sphäre, in einem Film, der komplett um mich herum zu sehen ist.

Warum ich aus Überzeugung Lobbyistin bin

"Ich bin Advocacy-Referentin bei Care." Wenn ich Menschen sage, was ich beruflich mache, schaue ich meist in verständnislose Gesichter. Ich erkläre dann: "Das bedeutet, dass ich als Verbindungsreferentin für politische Entscheidungsträger die Erfahrungen und Empfehlungen aus unserer Arbeit weltweit weitergebe. Damit sollen Abgeordnete in die Lage versetzt werden, informierte Entscheidungen zu treffen.“ Auch die folgende Reaktion ist meist gleich: "Ach, du bist Lobbyistin!"

So funktionieren globale Agentur­netzwerke

Die Seide eines Spinnennetzes ist, bezogen auf ihr Gewicht, viermal belastbarer als Stahl. In einem solchen Gewebe gibt es Sicherungsfäden, Hilfsspiralen und Klebstoffe, die Knotenpunkte zusammenhalten. Trotz dieser Robustheit ist das Netz fein und weich, jeder einzelne Strang elastisch. Diese Kombination ist auch für Agenturnetzwerke ideal, um große Aufträge, die in einer globalisierten Welt immer häufiger werden, aufzufangen. Zumindest in der Theorie.

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