Strategie

Ohne Emotionen geht es nicht

Bei der Festlegung einer Wahlkampfstrategie gilt es, verschiedene Betrachtungsweisen in Einklang zu bringen. Das politische Thema, das zur Abstimmung gestellt wird, muss mehrheitsfähig sein. Es muss sich von den Mitbewerbern abgrenzen und es muss glaubwürdig sein, Positionen vertreten, die eine Partei mit Kompetenz untermauern kann. Dazu reicht die Innensicht der Partei nicht aus. Für Wahlkämpfer ist es daher von größter Bedeutung, sich bei strategischen Aufgabenstellungen auch immer wieder von ihrer Selbsteinschätzung und ihren Erfahrungshorizonten zu lösen.

Wahlkampf ist immer

In fast allen Märkten sind heute annähernd gleichartige oder gleichwertige Angebote die Regel. Verdrängungswettbewerb ist Standard geworden. Wahlkämpfe und Marktbearbeitung unterscheiden sich dabei auf den ersten Blick kaum. Denn in beiden Fällen geht es um das gleiche Ziel: Meinungen sollen vertieft oder verändert werden. Neue Verhaltensweisen sollen angeregt oder bewährte bestätigt werden. Trends sind zu schaffen, zu stabilisieren – oder zu brechen. Klimawechsel sollen ausgelöst werden. Massen sind zu motivieren und bestenfalls zu mobilisieren.

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