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Google Suggest und der Reiz des Privaten

Googelt man deutsche Spitzenpolitiker, wird schnell deutlich, dass Privates – medial stets die riskanteste Kategorie im Leben von Prominenten – hoch im Kurs steht. Tippt man den Namen von Bundes­außenminister Heiko Maas in das Suchfeld ein, poppt als automatisch ergänzender Begriff "twitter" auf, direkt danach folgen Stichworte wie "körpergröße", "größe", "frau", "freundin" und "kinder". Erst an siebter Stelle wird "russland" angeboten, was mit Maas’ (amtsbezogener) Einstellung zu tun haben dürfte – und damit der erste "politische" Vorschlag ist. 

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