Alice Salomon Hochschule Berlin (ASH)

Fachreferent/-in der hauptamtlichen Frauen*beauftragten

  • 12627 Berlin
  • ab 1. Januar 2020
  • Befristeter Vertrag

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Die Alice Salomon Hochschule Berlin (ASH) hat ein renommiertes Profil als traditionsreiche, gesellschaftskritische und innovative staatliche Fachhochschule mit den Schwerpunkten Soziale Arbeit, Gesundheit, Erziehung und Bildung in der Kindheit (SAGE).
Das Team der Frauen*beauftragten unterstützt die Hochschule auf vielfältige Weise, ihrem Anspruch auf Geschlechtergerechtigkeit näherzukommen. Es erkennt Unterschiede unter Frauen* an und ist bestrebt, komplexe Lebensrealitäten, mehrdimensionale Diskriminierungserfahrungen und das Ineinandergreifen von Machtungleichheiten in der Arbeit miteinzubeziehen.
 


Vorbehaltlich der Genehmigung des Haushaltsplans ist folgende Beschäftigungsposition zu besetzen

Bezeichnung:

Fachreferent/-in der hauptamtlichen Frauen*beauftragten

50 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit
Egr. 13 TV-L Berliner Hochschulen

Kennzahl: 31/2019

Ihre Aufgaben:
Inhaltliche und operative Unterstützung der hauptamtlichen Frauen*beauftragten u. a. bei der

  • Entwicklung und Umsetzung von Konzepten und Maßnahmen zur Förderung von Gleichstellung, Geschlechtergerechtigkeit und Diversity und der Prävention von Diskriminierung an der Hochschule
  • Recherche zu gleichstellungspolitischen Maßnahmen, beispielsweise zur Akademisierung von ehemaligen „Frauenberufe“ und Diversityansätze an Hochschulen
  • Beratung und Unterstützung von Einrichtungen und Gremien der Hochschule in Fragen der Gleichstellungspolitik bzw. Geschlechtergerechtigkeit
  • Recherche und Beantragung von Fördermaßnahmen bei Drittmittelgebern
  • Bedarfserfassung und Evaluation
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Erstellung von Berichten, Anträgen und Konzeptpapieren

Wir erwarten von Ihnen:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Masterstudium einer relevanten Fachrichtung
  • Kenntnisse von Hochschulstrukturen und -prozessen, Kenntnisse von SAGE Fachhochschulen von Vorteil
  • Gute Kenntnisse der Forschung und praxisbezogenen Diskurse zu Gender im Hochschulsystem sowie gleichstellungspolitischer Maßnahmen und Instrumente
  • Feministisches Selbstverständnis, Kenntnisse und Erfahrungen in den Bereichen intersektionaler Feminismus, Geschlechtervielfalt und/oder Antidiskriminierung erwünscht
  • Nachweisliche konzeptionell-strategische Kompetenzen
  • Erfahrungen im Projektdesign und -management sowie in der Koordination von Prozessen von Vorteil
  • Ein hohes Maß an Kommunikationskompetenz inkl. gutes schriftliches Ausdrucksvermögen, Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit von Vorteil
  • Gender- und Diversitykompetenz
  • Eine Lösungsorientierung und ausgeprägte Team- und Kooperationsfähigkeit
  • Organisationstalent und eine selbstständige, verantwortungsvolle und sorgfältige Arbeitsweise

Wir bieten Ihnen:

  • Ein verantwortungsvolles, abwechslungsreiches und anspruchsvolles Arbeitsgebiet
  • Flexible Arbeitszeiten bei einem befristeten Arbeitsvertrag in Teilzeit
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Möglichkeiten zur beruflichen Weiterbildung
  • Vergünstigtes Jobticket im VBB

Wir freuen uns ganz besonders über Bewerbungen von People of Color, Schwarzen und migrantisch positionierten Personen, Frauen*, trans* und nicht-binären Personen sowie anderen von intersektionaler Diskriminierung bedrohten oder betroffenen Personen. Bewerber/-innen mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. 


Aussagekräftige Bewerbungen bitten wir unter Angabe der Kennzahl bis zum 06.10.2019 im PDF Format via E-Mail an: personalbuero@ash-berlin.eu zu richten.

*Das Gender-Sternchen(*) dient als Verweis auf den Konstruktionscharakter von „Geschlecht“. Es soll verdeutlichen, dass sich der Begriff „Frau*“ hier auf alle Personen bezieht, die sich unter der Bezeichnung „Frau“ definieren, definiert werden und/oder sich sichtbar gemacht sehen. Im Hinblick auf Benachteiligung und Diskriminierung gegenüber Menschen, die sich nicht in der Norm von Zweigeschlechtlichkeit verorten können oder wollen, sieht das Team der Frauen*beauftragten auch ihre Verantwortung gegenüber trans*, inter* und nicht-binären Menschen.

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