Zukunft

Kanäle in die Politik

Der Unterschied könnte größer kaum sein: Wer sich früher als junger Mensch politisch engagierte, tat dies mehrheitlich in eta­blierten Parteien. Ochsentour, Marsch durch die Institutionen, Parteiämter, langer Atem. Hinzu kamen im Vergleich zu heute klare Weltbilder: Wer etwa der Babyboomer-Kohorte bis Mitte der 1960er-Jahrgänge angehörte, war entweder von seinen durch die 68er-Bewegung geprägten Lehrern angetan oder abgeschreckt.

Lust auf Zukunft

Das Hambacher Fest, was war das noch? Man kramt im vergilbten Schulwissen über eine konturlose Epoche. Es war diese fidele Pfälzer Vormärzfete. Kurzes Erwachen aus dem Biedermeierschlaf. 30.000 Patrioten beim Massenpicknick für Einigkeit und Recht und Freiheit. Schwarzrotgolden umwogte ein Fahnenmeer die Schlossruine auf der Haardt.

Das Morgen von Gestern

Von der Stadtrohrpost bis zum Flughafenprojekt BER: Vieles, was einst als zukunftsweisend galt, hat seinen Zenit schon bald wieder überschritten. Werfen wir einen Blick zurück nach vorn.

Die Stadtrohrpost Berlin ging 1876 für die Öffentlichkeit in Betrieb und entwickelte sich rasch zur größten Anlage der Welt. Im Ersten Weltkrieg hatten fast alle Regierungsstellen und der Admiralstab der Kaiserlichen Marine einen Anschluss. Im Bild: Installation im Kommunikationsmuseum Berlin.

Transhumanismus: Der neue Politiktrend?

Was ist Transhumanismus? Was sind die politischen Folgen dieser neuen, technologiezentrierten Ideologie? Und wie wäre mit ihr von Seiten humanistischer Ansätze ein Dialog über die Zukunft des Menschseins zu führen? Diese Fragen führen unabdingbar in noch umfassendere und tiefere Dimensionen hinein: Wie werden (und wollen) wir in Zukunft leben – als Individuum und Gesellschaft?

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