ZDF

Wie lässt sich die eigene Wirkung optimieren?

Weshalb zieht uns die eine Rednerin an, während uns ein anderer Redner abstößt? Betrachten wir Bewertungen und Verhalten an der Oberfläche, wirken sie manchmal verwirrend und nicht nachvollziehbar. Machen wir uns jedoch bewusst, dass unsere Entscheidungen nur die Spitze des Eisbergs darstellen und beginnen wir damit, nach den Beweggründen zu tauchen, so klärt sich das Verständnis schnell auf. Denn die Antwort darauf, warum Menschen bestimmte Entscheidungen treffen und sich auf eine bestimmte Weise verhalten, liegt in der individuellen Ausprägung ihrer Motive.

Rhetorikcheck: Gregor Gysi

Das ZDF-Sommerinterview mit Gregor Gysi startet mit Bildern vom Brecht-Weigel-Haus am Schermützelsee, 50 Kilometer östlich von Berlin. Der Ort ist gut gewählt: Brechts bürgerliches Idyll für die Kritik am Kapital. Die Zuschauer dürfen gespannt sein auf ein Interview, das Anspruch und Wirklichkeit des Linken-Fraktionschefs unter die Lupe nimmt.

„Der nächste Rettungsversuch gilt Merkel“

Herr Sonneborn, wie zufrieden sind Sie mit dem Ergebnis, das Die PARTEI bei der Bundestagswahl erzielt hat? Es waren ja immerhin 0,2 Prozent.

Dazu kann ich erstmal sagen, dass wir sehr viel schneller als die anderen Parteien unser Ergebnis analysiert haben. Nur um festzustellen, dass wir die Wahl verloren haben. Trotzdem konnten wir natürlich unser letztes Wahlergebnis verbessern, das ist schön, es lässt sich aber sicher noch steigern.

Gibt es schon eine Strategie für die nächste Wahl?

Wie ein verrückter Diktator

Will sich das „Neo Magazin“ von anderen Politmagazinen abgrenzen?

Abgrenzung ist total 2011, also von gestern. Ich würde eher sagen, wir greifen uns ein verstaubtes Politmagazin aus den Zeiten, als man in solchen Sendungen noch Propaganda machen konnte und interpretieren das mit den Mitteln der Unterhaltung neu. Es ist weniger ein Politmagazin als eine Mischung aus Late-Night, Unterhaltung, Talk und ZDF-Fernsehgarten.

Gibt es neben dem ZDF Fernsehgarten noch andere Vorbilder für die Sendung?

„Die Politik war gut zu uns“

p&k: Herr Welke, die FDP zerlegt sich im Moment selbst, und die Grünen schicken sich an, die Republik zu übernehmen. Ihre „Heute-Show“ kann zurzeit aus dem Vollen schöpfen, oder?
Oliver Welke: Klar, wobei ich mich in den vergangenen zwei Jahren an fast keine Zeit erinnern kann, in der wir keine Sendung zusammenbekommen hätten. Bis jetzt war die Politik gut zu uns.
Wie schwierig ist es, lustig zu sein, während in Japan ein AKW-Gau droht und in Libyen Krieg herrscht?

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