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Wie digitale Plattformen sich um Transparenz bemühen

Vor der Europawahl war die Sorge vor möglichen Manipulationen im Netz groß. Insbesondere Facebook stand nach diversen Daten­skandalen, mangelnder Transparenz und immer mehr Hass und Hetze in der Kritik. Vor allem der Skandal um die massenhafte Nutzung von Facebook-Nutzerdaten für politische Zwecke durch die Firma Cambridge Analytica löste 2018 einen globalen Aufschrei aus und machte erstmals die dringende Notwendigkeit für Regulierung und mehr Kontrolle bei gesellschaftlichen Fragen offensichtlich.

Der Wow-Effekt

Eine Aufgabe, wie gemacht für Steffen Seibert. Als die Bundesregierung Mitte Oktober ihren eigenen Kanal auf der Videoplattform Youtube startet, erklärt der Regierungssprecher, was hinter der neuen Internet-Offensive des Bundespresseamts steckt. „Youtube, Facebook, Twitter: Das alles hat unseren Alltag verändert“, spricht Seibert in die Kamera, und als Zuschauer fühlt man sich an die Zeit erinnert, als der 51-Jährige noch die „Heute“-Nachrichten im ZDF moderierte.

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