Wirtschaft

Das Machtsystem des Weltwirtschaftsforums

Auch 2020 reiste im Januar eine bunte Schar zum Treffen des Weltwirtschaftsforums nach Davos. Dieses Mal war es etwas anders: Gründer Klaus Schwab ruft die gut 2.500 Teilnehmer zum 50. Mal in die Schweizer Berge. Der Eliten-Treff besitzt eine ungebrochene Anziehungskraft. Der Ausdruck "bunte Schar" trifft dabei den Sachverhalt nur halb. Er meint in erster Linie die Zusammensetzung des World Economic Forum (WEF): Vertreten sind alle bedeutenden gesellschaftlichen Gruppen.

It's the economy, stupid!

Lange vor dem US-Wahlkampf war eine Zunahme außenpolitischer Themen zu beobachten. Der Krieg in Syrien, die Annexion der Krim, die Terroranschläge in Europa: Nach der Euphorie der neunziger Jahre ist die Globalisierung gegenwärtig vor allem als eine Globalisierung moderner Krisen und Konflikte greifbar.

Während man nach 1989 das "Ende der Geschichte" im Sinne eines Abschieds von Blöcken und Ideologien ausrief, muss man heute von einer Rückkehr der Geschichte sprechen. Sie lässt weniger Platz für anderes. Wirtschaft zum Beispiel.

Wie man den digitalen Umbruch kommuniziert

Auf der Cebit in Hannover wird in diesen Tagen der aktuelle Empfehlungsbericht "Smart Service Welt" der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) an die Bundesregierung überreicht. Er beinhaltet Handlungsempfehlungen zum Zukunftsprojekt "Internetbasierte Dienste für die Wirtschaft" im Rahmen der digitalen Agenda. Experten aus über 70 Unternehmen, Verbänden und der Wissenschaft haben in zweijähriger Arbeit deutlich gemacht, dass die Potenziale der Digitalisierung hierzulande nicht ausgeschöpft werden.

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