Wahlumfragen

Die neue Europafreundlichkeit

Europawahlen sind in den Augen vieler Wahlberechtigter "Nebenwahlen". Sie sind ihnen weniger wichtig als Bundestagswahlen. Ein Grund dafür ist das fehlende Bewusstsein vieler Menschen für die Tragweite der Entscheidungen, die im EU-Parlament getroffen werden. In der Folge nehmen bei einer Europawahl wenige Menschen ihr Wahlrecht in Anspruch. 2014 lag die Wahlbeteiligung hierzulande bei rund 48 Prozent.

Wahlumfragen sind keine Wahrsagerei

Es war ein Katastrophenjahr für Umfragen: 2016 stimmte erst die Mehrheit der Briten für den Ausstieg aus der EU, ein paar Monate später stimmten die Wahlmänner und -frauen für Donald Trump als Präsidenten der Vereinigten Staaten. Viele Politiker und Politikbeobachter haben die Entscheidungen kalt erwischt. Hieß es nicht, dass Clinton zu 70, 80 oder gar 90 Prozent gewinnen werde? Es kam anders.

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