Wahlforschung

Wie man Wahlprognosen richtig interpretiert

Die Meinungsforschung steht in der Kritik. Es gab Wahlen in Deutschland, bei denen einzelne Institute mit einer Abweichung von acht Prozentpunkten ziemlich danebenlagen. Auch die US-Wahl 2016 hat für Aufsehen gesorgt. Wie kann es zu solchen Irrtümern kommen? Ist der Wähler zum undurchschaubaren Wesen mutiert? Müssen für die Auswertungen neue Formeln entwickelt werden oder manipulieren die Meinungsforscher gar die Auswertungen?

Und die Botschaft?

Die Kampagnenforschung ist mittlerweile ein sichtbares und sich stark entwickelndes Forschungsgebiet in den Sozialwissenschaften. Das hat damit zu tun, dass Kampagnen einen wesentlichen Unterschied machen können – "campaigns do matter!" Aber: Sie machen vor allem dann diesen entscheidenden Unterschied, wenn sie richtig geführt werden.

Wer fragt, gewinnt

zu moderner Wahlkampfführung gehört in zunehmendem Maße die Nutzung von Wahlforschungsergebnissen zur Unterstützung von Wahlkampfstrategie und -taktik. Während Meinungsforscher („Pollster“) im angelsächsischen Raum neben der reinen Erhebung des Status quo auch beratende Funktionen innehaben und damit integraler Bestandteil der  Wahlkampfkomitees der Parteizentralen sind, wird in Deutschland bei Wahlkämpfen von Wahlforschung bislang eher sparsam Gebrauch gemacht.

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