Umfrage

Drei Viertel der Lobbyisten sind unzufrieden mit der Großen Koalition

Die Stimmung hat sich gedreht. Während vor einem Jahr noch mehr als die Hälfte der Public-Affairs-Manager in Deutschland die Leistung der Großen Koalition für "gut" oder "sehr gut" befand, halten sie in der aktuellen Legislaturperiode drei Viertel von ihnen für "schlecht" oder "sehr schlecht". Vor allem mit der Digitalpolitik sowie der Asyl- und Flüchtlingspolitik der Bundesregierung sind die Befragten unzufrieden.

Welchen Umfragen können wir vertrauen?

"Es wird knapp", schrieb "Spiegel Online" keine 48 Stunden vor Öffnung der Wahllokale in Nordrhein-Westfalen. Beide Volksparteien lägen kurz vor der Wahl fast gleichauf. Die Autoren des Artikels bezogen sich dabei auf die Umfrageergebnisse, die sie in den Wochen zuvor kontinuierlich in Auftrag gegeben hatten. Am Freitag vor der Wahl, dem Tag der letzten Veröffentlichung, kam die SPD demnach auf 32,5 Prozent. Die CDU erreichte 31,6 Prozent und lag somit in der Umfrage knapp hinter den Sozialdemokraten. Die Aussage der Journalisten wirkte erstaunlich nüchtern.

Das sind die Meinungsmacher am Morgen

Um herauszufinden, welche Medien unter Politikentscheidern als Morgenlektüre am beliebtesten sind, haben wir vom 9. bis zum 16. Mai eine Online-Umfrage durchgeführt. Wir haben die Teilnehmer danach gefragt, welche Medien sie in ihrem Alltag regelmäßig nutzen, um sich am Morgen einen Überblick über die Nachrichtenlage zu verschaffen. 800 Kenner des politischen Betriebs nahmen an der Umfrage teil. Sie konnten dabei unbegrenzt viele Medien ankreuzen.  

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