Strategie

Lobbyisten brauchen eine Vuca-Strategie

Gäbe es in der Politik einen Volatilitäts­index wie an der Börse, so wären seine Ausschläge in den vergangenen Jahren markant ausgefallen. Kaum etwas scheint noch berechenbar. Auf der welt­politischen Bühne begann es mit dem Brexit. Es folgten die überraschende Wahl Donald Trumps, die Volten in Nord­korea und das Erstarken populis­tischer Parteien, die in einigen EU-Ländern bereits in der Regierung sitzen.

Fünf Regeln für erfolgreiche Kommunikation im Wahlkampf

Zugegeben: Politiker haben es heutzutage nicht leicht, wenn es um die Frage der richtigen politischen Kommunikation geht. Über viele aktuelle Themen herrschen momentan in der Bevölkerung unterschiedliche, zum Teil polarisierende Meinungen vor. Wenn sich Politiker eindeutig zu einem Sachverhalt positionieren, ist der nächste Shitstorm meist nicht weit.

So lassen sich politische Gewinnerthemen identifizieren

Will ein Unternehmen langfristige Strategie-Entscheidungen zur Entwicklung bestimmter Geschäftsbereiche treffen, braucht das Top-Management dazu einen kompakten Überblick über ein meist sehr ausdifferenziertes Portfolio an Produkten und/oder Dienstleistungen des eigenen Konzerns. Dieser muss sowohl den aktuellen Status des Geschäftsbereichs für das Unternehmen widerspiegeln als auch die Attraktivität des Markts, der von diesem Geschäftsbereich bedient wird.

Das Wahlkampf-Einmaleins

"In sechs Kapiteln zum Wahlsieg", verspricht der Ratgeber "Wahlen gewinnen" von Achim Moeller und Gwendolin Jungblut. Die Zusage, dass man tatsächlich als Mandatsträger hervorgehen wird, sofern man die Ratschläge beherzigt, ist ein bisschen voreilig – zumal das Buch eher solides Handwerk als spektakuläre Geheimtipps bereithält. Aber gerade für Politiker, die auf kommunaler Ebene zum ersten Mal einen Wahlkampf bestreiten, liefert es einen guten Überblick.

Vordenken in der Nebelbank

Unzählige Arbeitsstunden werden jeden Monat in der Politik in Planung investiert. Tausende Mitarbeiter wandern in Brüssel, Berlin und den Landeshauptstädten allmorgendlich in ihre Büros, in Morgenlagen und Jour-Fixe-Runden, bereiten Klausuren vor oder nach. Sie produzieren Terabyte an Planungs-Präsentationen. Die politische Wirklichkeit, die Entwicklung der nächsten Monate und Jahre soll eingefangen, richtig beschrieben und damit kalkulierbar werden. "Wir müssen endlich aufhören, nur zu reagieren! Denkt nach!

"Das Motto ist nicht FDH sondern FDPur"

Neben Gelb und Blau gehört jetzt auch Magenta zum Farbspektrum im FDP-Logo. Was soll diese neue, dritte Farbe symbolisieren?

Marco Buschmann: Deutschland wird bunter und das gilt auch für die FDP. Wir wollen damit unterstreichen, dass unsere Partei in der Vielfalt, im Wettbewerb und in der persönlichen Individualität und Freiheit eine Stärke erkennt. Eine solche Partei darf gern auch etwas bunter sein.

Der Kandidat muss zur Marke werden

Für einen Politiker ist und bleibt die wahlberechtigte Bevölkerung wichtigster Adressat der Kommunikation, für Kandidaten der direkteste Kontakt. Das Gespräch mit den Bürgern im Wahlkreis ist somit wichtigste Voraussetzung für den Erfolg in einer virtueller werdenden Welt. Trotz fortschreitender Digitalisierung des Dialogs, wird das Bürgergespräch dem Statusupdate nicht weichen. Gespräche zwischen Volksvertreter und Bürger sind Bestandteil der kommunikativen Verbindung zwischen den Menschen.

Alleskönner Wahlplakat

Mit Facebook-Auftritt, Website, Twitter, einem Internetfernsehkanal, einer digitalen Zeitung lässt sich eine eigene kleine Medienwelt aufbauen, ein sicherer Raum für Anhänger schaffen. Hier kann das Weltbild verfestigt werden, ohne viele Gegenargumente zu hören. Hat man eine starke Botschaft, ist auch der Mangel an Kontrolle von Kampagnen im Web nicht das Problem. Gerade Oppositionsparteien können hier experimentierfreudig sein.

Von Massenmedien zu Medienmassen

Von der Information über Involvement bis zur Mobilisierung – wer heute Wähler gewinnen will, muss die neuen Medien (nicht nur im Wahlkampf!) in die Gesamtstrategie einbeziehen. Während die klassischen Massenmedien dadurch gekennzeichnet waren und sind, dass einige Wenige Nachrichten für Viele gemacht haben und machen, führt der Mediennutzungswandel über das Internet heute dazu, dass aus Massenmedien gleichsam Medienmassen werden.

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