Soziale Netzwerke

Kooperation mit XING zur Bundestagswahl 2013

[no-lexicon] Und so funktioniert’s: SIEBEN WOCHEN lang, vom 5. August bis zur Bundestagswahl am 22. September, beantworten Politiker von CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, der LINKEN und den Piraten täglich eine Frage zu einem von insgesamt SIEBEN politischen Themenkomplexen. Formuliert wurden die Fragen von der Community des beruflichen Netzwerkes XING. Damit spiegeln sie die Themen wider, die politisch interessierte Berufstätige in Deutschland am meisten bewegen.

Like mich, Politiker!

Preisfrage: Was haben Philip Murphy, Alexander Dobrindt, Frank-Walter Steinmeier und Cem Özdemir gemeinsam? Antwort: Sie alle lächeln auf der Webpräsenz der „Facebook-Botschaft Berlin“. So nennt sich das seit kurzem bestehende Berliner Büro des mit weltweit über 900 Millionen Mitgliedern größten Sozialen Netzwerks im Internet. Neben den prominenten Politikern ist meist ein gut gelaunter Mann mittleren Alters zu sehen – sein Name: Gunnar Bender. Der 41-Jährige ist seit April dieses Jahres „Director Public Policy“ von Facebook in Deutschland.

Im Stimmungsstrom

Das Gefühl siegt über die Einsicht. Zu viele Themen, polarisierende Berichterstattung und die kurzfristige Beurteilung von Politikern verhindern, dass sich Bürger sachliche Meinungen bilden. Sie folgen einem intuitiven Gefühl, das sie in Einklang mit ihrem wahrgenommenen Umfeld versetzt – Medien-eindrücken, Haltungsnoten für Politiker und Aussagen von Freunden und Facebook-Freunden. Kurz gesagt: Die Bürger treiben in einem Stimmungsstrom.

Zwischen Verweigerung und Passion

An einem Sitzungstag Ende Juni tritt der CSU-Abgeordnete Wolfgang Götzer an das Rednerpult im Bundestag. Es geht um die EU-Beitrittsperspektiven von Staaten auf dem Westbalkan. Götzer sagt, er begrüße den Beitritt Kroatiens kommendes Jahr. Es gebe weitere Kandidaten, wie Albanien oder Bosnien und Herzegowina. Götzer plädiert für Offenheit, aber auch dafür, abzuwarten, bis die möglichen Kandidaten alle Kriterien erfüllen. Götzer zählt Mängel auf. Götzer erhält den Applaus seiner Fraktion. Götzer setzt sich wieder an seinen Platz.

Zwischen Hype und Notwendigkeit

Ist der Austausch über die Sozialen Medien inzwischen so wichtig, dass selbst Behörden nicht mehr darum herumkommen? Diese Frage ist für den Kommunikationschef eines Bundesressorts zentral. Denn: Betreibt eine Behörde zahlreiche eigene Online-Kommunikationskanäle, bedeutet das eine große Herausforderung. In der Welt von Facebook, Twitter und Youtube herrschen andere Regeln als auf den Fluren, in den Zimmern und zwischen den Umlaufmappen eines Ministeriums.

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