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Politische Meinungsbildung à la Facebook

Es waren nur 17 Worte und ein Hashtag. Doch diese reichten, um die drittgrößte politische Facebookseite Hessens lahmzulegen. Während der Frankfurter #blockupy-Proteste kommentierte auch Die Partei Hessen die Demonstration auf Facebook. Obwohl das Posting noch nicht einmal übermäßig scharf formuliert war, fühlten sich wohl einige Nutzer davon beleidigt und meldeten es als Verstoß gegen die Facebook-AGB.

Fragt mich alles!

Wird das Internet die Politik verändern? Werden Wähler und Politiker wieder stärker miteinander kommunizieren? Und das nicht nur am Wahlkampfstand? Viele haben Großes von der digitalen Vernetzung erwartet; manch einer ist heute ernüchtert. Denn oftmals wollen die Bürger gar nicht mit den Politikern sprechen, chatten oder twittern. Vielmehr suchen sie, besonders im Wahlkampf, nach Informationen, wie die aktuelle Studie "Wahlkampf digital" der FU Berlin zeigt.

Chancenlos im Netz

Soziale Medien beleben die Demokratie – das hofften zumindest viele. Politiker, Wissenschaftler, Journalisten – sie alle feierten Mitmach-Portale wie Liquid Feedback, Facebook, Twitter und Co als neue demokratische Werkzeuge, mit denen sich endlich wieder mehr Bürger in die Politik einbringen würden.

Diplomatie in 140 Zeichen

Einst verschrien als das soziale Netwerk der Hollywood-Promis, hat sich Twitter inzwischen zu einem wichtigen Geschäftstool für viele Präsidenten, Ministerpräsidenten, Außenminister, Botschafter und Diplomaten gemausert. Nach einer im Juli 2012 veröffentlichten Studie der PR-Agentur Burson-Marsteller (@B_M) besitzen fast zwei Drittel aller führenden Politiker ein Twitter-Account.

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