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Warum sich Jamaika in Bayern entscheiden könnte

Alles sieht nach Jamaika aus. Doch inhaltlich müssen die vier Parteien einen weiten Weg gehen, um zueinander zu finden und keiner der vier Partner will seine Wählerbasis vergraulen. Was trennt die Anhänger der vier Koalitionspartner wirklich, und wie viel haben sie gemein? Wir haben mit Hilfe von Pragmatic Analytic Services (PAS), einer Initiative der Agentur Komm.passion und von Data Science Consulting, die Lebenswelten der jeweiligen Fans der Parteien und ihrer Spitzenkandidaten bei Facebook durch KI-Algorithmen entschlüsselt.

Das Netz bedroht unseren Wahlkampf ... oder doch nicht?

Wer in den vergangenen Monaten die Diskussionen im Feuilleton verfolgt hat, könnte glauben, dass die Demokratie an einem Wahltag in großer Gefahr ist. Schuld daran: das gefährliche Internet. Nicht erst seit der US-Präsidentschaftswahl 2016 grassiert in Parteizentralen und Redaktionen die Angst vor Manipulation, gezielter Online-Werbung, Hacks, Filterblasen und der Bedrohung, die der Populismus für die Debattenkultur darstellt. Jedem dieser Phänomene wird je nach Anschauung, Absender und Zuspitzung das Potenzial zugeschrieben, eine Wahl massiv zu beeinflussen.

Merkel trifft auf Facebook kaum noch ins Schwarze

Je näher die Bundestagswahl rückt, desto weniger gelingt es Bundeskanzlerin Angela Merkel, ihre Facebook-Fans zu überzeugen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Agentur Territory Webguerillas. An der Spitze des Facebook-Rankings steht weiterhin Linken-Franktionschefin und -Spitzenkandidatin Sahra Wagenknecht, neu auf Platz zwei und drei landen FDP-Chef Christian Lindner (FDP) und der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir.

Fünf Gründe, warum auch 2017 die Wahlkampf-Revolution ausbleibt

Woche für Woche werden dies- und jenseits des Atlantiks neue Tools präsentiert, die Wahlkämpfe revolutionieren sollen. Es wird suggeriert, dass Wahlen ohne "Microtargeting" und andere Wunderwaffen nicht mehr zu gewinnen seien. Ist Wahlkampf zu einem Spiel geworden, das man nur noch mit einem Team aus lauter Techies gewinnen kann? Nein. Gewiss: Sie sollten in einem interdisziplinären Team heute ebenso vertreten sein wie politische Strategen.

Diese vier Fehler sollten sich Politiker auf Instagram sparen

Der Wahlkampf 2017 sei so digital wie nie zuvor und das Land brauche mehr digitale Kompetenz – das sind die Binsenweisheiten dieser Tage. Doch wie ein Blick auf die Social-Media-Plattformen verrät, tun sich Deutschlands Spitzenpolitiker mit ihrem Appell nach Veränderung selbst schwer. Damit sind weniger einzelne Entgleisungen gemeint, das Problem ist vielmehr grundsätzlicher Natur: Social Media honoriert Authentizität – die haben Deutschlands Politiker aber offenbar größtenteils verlernt.

Mit diesen Tools kommen Sie sicher durch den Wahlkampf!

Im Wahlkampf kommt es in den sozialen Medien vor allem auf Folgendes an: gelebter Dialog mit der Community, Schnelligkeit und verifizierte Quellen. Für die Kandidaten muss ein Tool deshalb möglichst einfach zu bedienen sein und gleichzeitig so viele Social-Media-­Kanäle abdecken wie möglich, damit man sich das Ein- und Ausloggen in den verschiedenen Apps und auf Plattformen sparen kann. Außerdem ist es in dieser Zeit unabdingbar, dass die Social­-Media-Kommunikation auch über das Smartphone funktioniert, also beispielsweise über eine App.

Welche Partei hat das Zeug zum Youtube-Star?

Der Wahlkampf ist eröffnet. Die Parteien stellen nach und nach ihre Programme vor, Werber und Kommunikationsstrategen stehen in den Startlöchern. Spätestens seit dem Wahlsieg von Donald Trump in den USA dürften Social Media weit oben auf der Agenda der Kampagnenplaner stehen. Youtube ist aufgrund seiner Reichweite einer der ganz wichtigen Kanäle und bietet für die Kommunikation mit potenziellen Wählern vielfältige Möglichkeiten. Diese schöpfen Parteien und Politiker jedoch nicht einmal ansatzweise aus.

Im ersten Schritt muss eine Webseite her

Die Finanzbranche steht mit ihrer Interessenvertretung vor besonderen Herausforderungen: Reputation und öffentliche Legitimität sind auch weit nach der Finanzkrise auf einem Tiefpunkt. Breiten Teilen der Bevölkerung und der Politik fehlt Vertrauen in Unternehmen und Produkte. Wir können daher bei der Public-­Affairs-Arbeit nicht einfach weiter machen wie bisher. Es geht darum, neben dem Themenschwerpunkt Regulatorik die politische Kommunikation in den Mittelpunkt zu rücken. Wir müssen Vertrauen wiederherstellen und erhalten.

Politische Botschaften brauchen ein Gesicht

Digital oder analog? Die politische Interessenvertretung erfordert belastbare Netzwerke. Diese müssen über jahrelange Kontaktpflege aufgebaut und gestärkt werden. Weder Facebook noch Twitter, Linked­­in oder Xing ersetzen vertrauensvolle Begegnungen mit Politikern und Stakeholdern. Dennoch hält die digitale Welt mehr und mehr auch im politischen Geschäft Einzug. Die digitale Community wächst und die Digitale Agenda ist wesentlicher Bestandteil der politischen Debatte.

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