Social Media

Aktives Zuhören als Mittel der politischen Kommunikation

Das Konzept des aktiven Zuhörens wurde durch den US-amerikanischen Psychologen Carl Rogers geprägt. Es beschreibt das Zuhören als eine Form der Empathie, die einen proaktiven Charakter hat. Der Zuhörer wird dabei vom reinen Informationsempfänger zum Akteur. So kann er der Gegenseite Verständnis entgegen bringen und eine persönliche Beziehung zu ihr aufbauen.

Politik und Lippenstifte

Mehr als sechs Millionen Menschen folgen "Bibi" auf Instagram, kaum weniger Fans hat "Dagi Bee". Und die minderjährigen Zwillinge Lisa und Lena erfreuen sich sogar mehr als 13 Millionen Follower auf der Plattform. Man nennt diese Social-Media-Stars Influencer. Weil sie andere Menschen nicht nur erreichen, sondern sie sogar dazu bringen können, gewisse Dinge zu tun oder zu kaufen. Und so ist seit einigen Jahren die Disziplin Influencer-Marketing aus der Industrie nicht mehr wegzudenken. 

"Inhaltlich war es mit der CSU nicht immer leicht für uns"

Die Freien Wähler gelten als heißer Anwärter auf eine bürgerliche Regierungskoalition in Bayern. Der Generalsekretär und stellvertretende Landesvorsitzende der Freien Wähler Bayern, Michael Piazolo, spricht im Interview über die kommunalpolitische Herkunft seiner Partei, ihre Schwierigkeiten mit der CSU  und darüber, warum man den Wahlkampf seiner Meinung nach nicht überschätzen sollte.

Drei Viertel der Lobbyisten sind unzufrieden mit der Großen Koalition

Die Stimmung hat sich gedreht. Während vor einem Jahr noch mehr als die Hälfte der Public-Affairs-Manager in Deutschland die Leistung der Großen Koalition für "gut" oder "sehr gut" befand, halten sie in der aktuellen Legislaturperiode drei Viertel von ihnen für "schlecht" oder "sehr schlecht". Vor allem mit der Digitalpolitik sowie der Asyl- und Flüchtlingspolitik der Bundesregierung sind die Befragten unzufrieden.

Die Trickkiste der ­Doppelwahl

Die bayerische SPD ist nicht zu beneiden. Sie hat insgesamt nur rund zwei Millionen Euro für ihren Landtagswahlkampf zur Verfügung – und das im flächengrößten deutschen Bundesland. Angesichts des drohenden vierten Platzes (nach CSU, Grünen und AfD) kann man auch nicht gerade behaupten, dass sie das politische Momentum auf ihrer Seite hätte. Doch dann kam dieser eine Tag, an dem jemandem aus dem SPD-Team auffiel, dass es die finanziell weit besser aufgestellte CSU versäumt hatte, sich die Domain für ihren Wahlkampfslogan "Söder macht‘s" zu sichern.

Quadratisch, praktisch, bunt: Politik auf Instagram

Ein Kakao-Herz im Cappuccino-Schaum, Lifestyle-­Tipps und Selfies vor perfekter Strandkulisse – was hat all das mit Politik zu tun? Einiges, denn die Social-Media-Plattform Instagram wird auch für die politische Kommunikation immer interessanter. Instagram wächst und erreicht in Deutschland mittlerweile mehr als 15 Millionen Nutzer, die täglich aktiv sind (Stand: August 2017). Zum Vergleich: 2015 waren es gerade einmal 4,5 Millionen. Das entspricht einer Nutzersteigerung von mehr als 233 Prozent in zwei Jahren.

Warum sich Jamaika in Bayern entscheiden könnte

Alles sieht nach Jamaika aus. Doch inhaltlich müssen die vier Parteien einen weiten Weg gehen, um zueinander zu finden und keiner der vier Partner will seine Wählerbasis vergraulen. Was trennt die Anhänger der vier Koalitionspartner wirklich, und wie viel haben sie gemein? Wir haben mit Hilfe von Pragmatic Analytic Services (PAS), einer Initiative der Agentur Komm.passion und von Data Science Consulting, die Lebenswelten der jeweiligen Fans der Parteien und ihrer Spitzenkandidaten bei Facebook durch KI-Algorithmen entschlüsselt.

Das Netz bedroht unseren Wahlkampf ... oder doch nicht?

Wer in den vergangenen Monaten die Diskussionen im Feuilleton verfolgt hat, könnte glauben, dass die Demokratie an einem Wahltag in großer Gefahr ist. Schuld daran: das gefährliche Internet. Nicht erst seit der US-Präsidentschaftswahl 2016 grassiert in Parteizentralen und Redaktionen die Angst vor Manipulation, gezielter Online-Werbung, Hacks, Filterblasen und der Bedrohung, die der Populismus für die Debattenkultur darstellt. Jedem dieser Phänomene wird je nach Anschauung, Absender und Zuspitzung das Potenzial zugeschrieben, eine Wahl massiv zu beeinflussen.

Merkel trifft auf Facebook kaum noch ins Schwarze

Je näher die Bundestagswahl rückt, desto weniger gelingt es Bundeskanzlerin Angela Merkel, ihre Facebook-Fans zu überzeugen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Agentur Territory Webguerillas. An der Spitze des Facebook-Rankings steht weiterhin Linken-Franktionschefin und -Spitzenkandidatin Sahra Wagenknecht, neu auf Platz zwei und drei landen FDP-Chef Christian Lindner (FDP) und der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir.

Fünf Gründe, warum auch 2017 die Wahlkampf-Revolution ausbleibt

Woche für Woche werden dies- und jenseits des Atlantiks neue Tools präsentiert, die Wahlkämpfe revolutionieren sollen. Es wird suggeriert, dass Wahlen ohne "Microtargeting" und andere Wunderwaffen nicht mehr zu gewinnen seien. Ist Wahlkampf zu einem Spiel geworden, das man nur noch mit einem Team aus lauter Techies gewinnen kann? Nein. Gewiss: Sie sollten in einem interdisziplinären Team heute ebenso vertreten sein wie politische Strategen.

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