Social Media

Keine Likes für Fakes

Es gibt ein politisches Buzzword, das in keiner Rede zu Digitalisierung und Transformation der Gesellschaft fehlen darf: Medienkompetenz. Oft geht es dabei um die fehlende Medienkompetenz von Schülern, Lehrern oder auch ganz allgemein um die Lösung aller möglichen Probleme, die mit dem Internet verbunden werden. Relativ selten sprechen Politiker hingegen über ihre eigene Medienkompetenz – um die es oft auch nicht gerade zum Besten bestellt ist.

Ein Netzwerk für Europa

Europawahlen sind ein Paradoxon. Europäisch sind die Wahlen zum Europäischen Parlament nicht wirklich. 27 Länder wählen nach ihren Regeln nationale Politiker für ein supranationales Parlament. Noch nicht einmal einen europaweiten Wahlkampf gibt es im Vorfeld: Ein estnischer Wähler weiß gar nicht, ob die Versprechen der Parteien, die auf seinem Wahlzettel stehen, im EU-Parlament überhaupt mit den Politikern anderer Länder durchsetzbar sind. Statt einer europäischen Wahldebatte führen wir 27 nationale Selbstgespräche. 

Facebooks neues Regelwerk für politische Werbung

Google, Twitter und Facebook wurden immer wieder für die mangelnde Transparenz der politischen Kommunikation auf ihren Seiten kritisiert. Jetzt hat Facebook politische Werbung in Deutschland transparent gemacht. Fast unbemerkt und für viele politische Akteure überraschend führte das Netzwerk am 15. April, acht Wochen vor der Europawahl, ein neues Regelwerk ein.

Youtube-Videos als Tool für die politische Kommunikation

Laut der aktuellen ARD/ZDF-Onlinestudie nutzen 64 Prozent der Deutschen Videoportale. Bei den unter 30-Jährigen sind es sogar 98 Prozent. Youtube hat sich dabei als Beinahe-Monopol für das Bewegtbild im Netz etabliert. Konkurrierende Netzwerke wie Facebook sind auf diesem Gebiet genauso abgeschlagen wie Media­theken oder Video-Streamingdienste. Doch welche Anwendungsmöglichkeiten bietet der Kanal für die politische Kommunikation?

"Manche Dinge lassen sich nicht in 280 Zeichen packen"

Was hat Sie im vergangenen Jahr in der politischen Kommunikation besonders bewegt?

Annalena Baerbock: Mich hat bewegt, wie viele Menschen in diesem Jahr auf die Straße gegangen sind, um dieses Land zusammenzuhalten, aber auch um deutlich zu machen, dass wir beim Klimaschutz endlich handeln müssen. Allerdings haben wir auf der anderen Seite auch erlebt, wie sehr Sprache Hass schüren kann.

Aktives Zuhören als Mittel der politischen Kommunikation

Das Konzept des aktiven Zuhörens wurde durch den US-amerikanischen Psychologen Carl Rogers geprägt. Es beschreibt das Zuhören als eine Form der Empathie, die einen proaktiven Charakter hat. Der Zuhörer wird dabei vom reinen Informationsempfänger zum Akteur. So kann er der Gegenseite Verständnis entgegen bringen und eine persönliche Beziehung zu ihr aufbauen.

Politik und Lippenstifte

Mehr als sechs Millionen Menschen folgen "Bibi" auf Instagram, kaum weniger Fans hat "Dagi Bee". Und die minderjährigen Zwillinge Lisa und Lena erfreuen sich sogar mehr als 13 Millionen Follower auf der Plattform. Man nennt diese Social-Media-Stars Influencer. Weil sie andere Menschen nicht nur erreichen, sondern sie sogar dazu bringen können, gewisse Dinge zu tun oder zu kaufen. Und so ist seit einigen Jahren die Disziplin Influencer-Marketing aus der Industrie nicht mehr wegzudenken. 

"Inhaltlich war es mit der CSU nicht immer leicht für uns"

Die Freien Wähler gelten als heißer Anwärter auf eine bürgerliche Regierungskoalition in Bayern. Der Generalsekretär und stellvertretende Landesvorsitzende der Freien Wähler Bayern, Michael Piazolo, spricht im Interview über die kommunalpolitische Herkunft seiner Partei, ihre Schwierigkeiten mit der CSU  und darüber, warum man den Wahlkampf seiner Meinung nach nicht überschätzen sollte.

Drei Viertel der Lobbyisten sind unzufrieden mit der Großen Koalition

Die Stimmung hat sich gedreht. Während vor einem Jahr noch mehr als die Hälfte der Public-Affairs-Manager in Deutschland die Leistung der Großen Koalition für "gut" oder "sehr gut" befand, halten sie in der aktuellen Legislaturperiode drei Viertel von ihnen für "schlecht" oder "sehr schlecht". Vor allem mit der Digitalpolitik sowie der Asyl- und Flüchtlingspolitik der Bundesregierung sind die Befragten unzufrieden.

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