Rhetorikcheck

Rhetorikcheck: Thomas Oppermann

Moderatorin Maybrit Illner trifft bei der Eröffnung ihrer Sendung den Nerv der Zeit: "Wir müssen offen reden, welchen Nutzen Einwanderung für unser Land hat … Die erste Frage geht an Herrn Oppermann. Im letzten Jahr sind fast eine halbe Million Menschen nach Deutschland gekommen und Sie kämpfen für ein neues Einwanderungsgesetz. Warum?"

Rhetorikcheck: Jörn Wunderlich

Selten hat die Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (Bündnis 90/Die Grünen) einen Redner mit einem solchen Lächeln, Augenzwinkern und langen Blick angekündigt wie Jörn Wunderlich (Die Linke). Schnell wird klar, warum: Es geht endlich einmal wieder um diejenigen, die zu kurz kommen in unserem Land. Richtig, natürlich die Frauen! Roths quergestreiftes, weißblaues Matrosenshirt unter dem Blazer verrät ihre rebellische Grundhaltung. Doch was kann ein Mann wie Wunderlich zum Kampf gegen die Unterdrückung der Frau beitragen?

Rhetorikcheck: Heiko Maas

[no-lexicon]Heiko Maas, Justiz- und Verbraucherschutzminister der Bundesregierung, wirkt geradlinig, stimmlich kraftvoll und selbstbewusst, als er gegen Mittag an das Rednerpult tritt. Im Deutschen Bundestag geht es um die von ihm angestrebte Verschärfung des Sexualstrafrechts. Als Jurist eröffnet Maas die Aussprache mit einem klassischen Einstieg: Ein Fallbeispiel über einen Freispruch des Oberlandesgerichts Koblenz. Ein Vertretungslehrer hatte sein Vertrauensverhältnis zu einer 14-jährigen Schülerin ausgenutzt und sie verführt.

Rhetorikcheck: Ursula von der Leyen

Es ist nach 17 Uhr, als Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen an das Rednerpult tritt. 38 Abgeordnete haben seit dem Morgen im Deutschen Bundestag zum Haushalt 2015 gesprochen. Die Reihen haben sich gelichtet. Kein Zweifel, auf viele wirkt Ursula von der Leyen routiniert und kompetent in der Sache. Und nicht wenige wünschen sich, ebenso energiegeladen und souverän zu wirken wie sie. Doch machen diese Eigenschaften allein einen guten Redner aus?

Rhetorikcheck: Frank-Walter Steinmeier

In der ZDF-Sondersendung "Was nun" vom 19. August fragen Chefredakteur Peter Frey und Hauptstadtstudio-Leiterin Bettina Schausten den Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD): Wie viel Verantwortung soll Deutschland in den Krisen weltweit übernehmen? Zu Beginn wirkt Steinmeier noch freundlich gelassen, selbst als Frey die vergangenen Tage zusammenfasst: Besuch der kurdischen Flüchtlinge im Irak, der Krisenherd Ukraine-Russland, Israel und die Palästinenser.

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