Republikaner

Debatte über Debatte

Die Präsidentschaftsvorwahlen in den USA gehen in die nächste Runde: In wenigen Tagen findet die erste Republikanische Fernsehdebatte statt. Das Problem: Mittlerweile gibt es über 100 registrierte Kandidaten. Klar ist: Nicht alle davon werden auf der Bühne stehen. Doch was kann eine demokratische, schlüssige Einladungspolitik sein? Anders als in anderen Wahljahren ist das in diesem Jahr nicht nur ein philosophisches Problem. Im Gegenteil: Es hat sogar Auswirkungen auf die Kampagnenstrategie mancher Kandidierenden.

Bush for transparency?

Jeb Bush will schaffen, was noch kein Mensch vor ihm geschafft hat: der dritte Präsident aus einem Clan zu werden. Das Duo George H. und George W. war als Sohn-Vater-Gespann keine Neuigkeit: Bereits 1825 kam es erstmals dazu, dass der Sohn eines Präsidenten selbst Staatsoberhaupt wurde, als John Quincy Adams, der Sohn des zweiten Präsidenten John Adams (1797-1801) das Amt als Nummer sechs übernahm. Doch Jeb Bush wäre als Bruder und Sohn vormaliger Präsidenten eine historische Premiere.

Abrechnung mit Obama

Jetzt ist also das passiert, was ohnehin schon seit Wochen klar war: Der Senat ist ab Januar republikanisch dominiert. Die Demokraten haben nur eines der – manchmal gar nicht so – knappen Rennen für sich entscheiden können.*

Endspurt vor den Midterms

Ganz Washington kennt im Moment nur ein Thema: die Wahl der 435 Abgeordneten des Repräsentantenhauses und rund eines Drittels der Senatoren. Doch wie auch bei Präsidentschaftswahlen entscheidet sich das Endergebnis maßgeblich in wenigen Staaten. Ein Überblick.

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