Rechtsextremismus

"Die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus muss nicht immer verbissen sein"

Jedes Jahr marschieren Neonazis durch das fränkische Wunsiedel, wo Rudolf Heß begraben ist. Doch im vergangenen Jahr war alles ein bisschen anders: Es gab eine Ziellinie, buntes Konfetti und jede Menge Anfeuerungsrufe. Hinter der ungewöhnlichen Aktion steckte die Organisation Exit Deutschland. Ohne das Wissen der Beteilig­ten wurde Geld eingesammelt und der Trauermarsch kurzerhand in einen Spendenlauf umfunktioniert: Für jeden Meter, den die Neonazis liefen, gingen zehn Euro an das Aussteigerprogramm.

NPD verbieten?

Immer wieder fordern Politiker ein Verbot der NPD, doch ein erstes Verbotsverfahren war
im März 2003 gescheitert. Damals beanstandete das Bundesverfassungsgericht die Rolle von V-Leuten in der Partei. In der Ablehnung der NPD sind sich die demokratischen Parteien einig – doch sollten sie ein neues Verbotsverfahren wagen?

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