Politik

"Keine Sau braucht die FDP" - oder etwa doch?

Mit dem Mut der Verzweiflung kämpft die FDP Brandenburg ums Überleben. "Keine Sau braucht die FDP" lautet der selbstironische Slogan der Kampagne, die die Liberalen bei der Landtagswahl am 14. September über die Fünf-Prozent-Hürde retten soll. Auf mehreren Großplakaten und der Webseite der FDP prangt der Spruch in blauen Großbuchstaben vor gelbem Hintergrund. Tagelang hatte FDP-Landeschef Gregor Beyer zu der eigenwilligen Aktion geschwiegen. Auf dem Anrufbeantworter seines Handys hieß es lediglich: "Keine Sau braucht die FDP!

Im schönen Lungerland

Wenn sich Politiker im Berliner Regierungsviertel in Hinterzimmer zurückziehen, beginnt für Journalisten draußen das Warten. Vor verschlossenen Türen herumzulungern heißt aber nicht, sinnlos Zeit totzuschlagen. Gut vernetzte Reporter kennen viele Fakten, lange bevor sich die Türen für offizielle Statements wieder öffnen. Woher? "Irgendwann muss ja einer mal austreten. Und dann kommen ein paar SMS", verrät ein erfahrener Beobachter.

Graue Informationen

Sie sind nah dran, wissen früh Bescheid und ihre Ware ist die Information: die Branchendienste zum Thema Gesundheit. Sie verstehen sich als Informationsdienstleister für Verbände, Krankenkassen, Ministerien, Abgeordnete und all diejenigen, die in der Gesundheitspolitik mitmischen und sich im täglichen Wust der ungezählten Nachrichten und Neuigkeiten zurechtfinden müssen.

Die Augen müssen mitlachen

Das kennt wohl jeder: Sie führen eine Verhandlung oder ein Konfliktgespräch und kommen scheinbar zu einem für alle Seiten zufriedenstellenden Ergebnis. Später stellt sich dann heraus, dass der Verhandlungspartner doch nicht zufrieden war. Dies kann schwerwiegende Folgen haben. Denn ein Verhandlungsergebnis ist nur dann nachhaltig und langfristig zufriedenstellend, wenn keiner der Beteiligten das Gefühl hat, als Verlierer aus dem Gespräch zu gehen.

Lügendetektor für Politiker

Der IBM-Rechner "Watson" setzte sich im Februar 2011 bei "Jeopardy!" gegen die Champions dieses Ratespiels durch. Der Computer versteht natürliche Sprache, kann sich neue Zusammenhänge selbst erschließen und gigantische Datenmengen in kürzester Zeit analysieren. Bald sollen derartige Rechner auf den Markt kommen.

Binninger hat den Beat

Da sind ja viele Zuhörer, die werden sich freuen“, sagt Clemens Binninger selbstironisch, als er an einem Montagnachmittag an der Berliner East Side Gallery aus dem Auto steigt. Er sei etwas aus der Übung, warnt er mit Blick auf das Sechziger-Jahre-Schlagzeug, das für den Fototermin mit p&k am Spreeufer steht. Dreißig Minuten später wird er bedauern, dass der schönste Termin der Sitzungswoche schon vorbei sei.

Unter Erbsenzählern

Es geht um Geld, um viel Geld sogar. Ausgaben von rund 300 Milliarden Euro sieht der Haushaltsentwurf für 2014 vor – vorgelegt noch von der alten Bundesregierung. Geld, über dessen Verteilung innerhalb der Bundesregierung heftig gestritten wird. Entschieden aber wird die Frage, welcher Minister für welche Vorhaben wie viel Geld ausgeben darf, im Haushaltsausschuss des Bundestages. Die 41 Mitglieder des Gremiums sind die Sparfüchse des Parlaments. Sie sind geachtet und gefürchtet. Bei den eigenen Abgeordneten und den Ministerien gleichermaßen.

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