Politik

TikToken die ganz richtig?

"Hi, ich bin der Tobias Hans. Ich bin der Ministerpräsident des Saarlandes, und jetzt auch bei TikTok.“ So beginnt ein historisches Video – zum ersten Mal veröffentlicht ein deutscher Regierungschef ein Video auf der sozialen Medienplattform TikTok, die vor allem Jugendliche bevölkert wird. Es sind besondere Zeiten. Mehr denn je haben die Menschen ein Bedürfnis nach Informationen. Also empfinden viele es als sehr wertvoll, direkt vom Ministerpräsidenten informiert zu werden.

Wie es um den gesellschaftlichen Zusammenhalt steht

19 Mal hat es das Wort "Zusammenhalt" in den Koalitionsvertrag geschafft – auch in den Titel: "Ein neuer Zusammenhalt für unser Land" steht als dritte Zeile über dem Papier. Die Bundesregierung will etwas tun gegen die Wut und das Misstrauen im Land. "Mut zur politischen Debatte" gehört laut Vertrag dazu. Im Bundesinnenministerium gibt es ein eigenes Referat zum Zusammenhalt. Und kaum ein Wort findet sich so konsequent quer durch alle Vorhaben der Ressorts.

Eine andere Welt

Das Unerwartete ist eingetreten – ein hochinfektiöses, leicht von Mensch zu Mensch übertragbares Virus – Covid-19 – hat eine globale Pandemie ausgelöst und die Weltwirtschaft zu einer bisher nicht gekannten Vollbremsung gezwungen. Die Welt steht vor einer Rezession, die unseren Alltag tiefgreifend treffen wird. In der Zeit nach dem Virus wird vieles anders sein, manches sogar radikal anders. Das wird auch und gerade für viele Märkte gelten. Bedarfe und Verbraucher werden sich grundsätzlich wandeln, und genau darauf werden sich Unternehmen einstellen müssen.

Die vierte Gewalt kränkelt

Christian Drosten hat sich zu Beginn der Corona-Krise offenbar tüchtig geärgert. Die Pressekonferenzen zur Pandemie habe er als "Zeitverschwendung empfunden", sagte der mittlerweile bundesweit bekannte Chef-Virologe der Berliner Charité dem NDR. "Ich wurde nur nach leeren Fußballstadien und dem CDU-Parteitag gefragt, anstatt inhaltliche, medizinische Fragen zu beantworten." Der politische Journalismus müsse "zurückgefahren" werden zugunsten des Wissenschaftsjournalismus. Mehr erklären, weniger kritteln, so klang es. Das war Anfang März.

Das Machtsystem des Weltwirtschaftsforums

Auch 2020 reiste im Januar eine bunte Schar zum Treffen des Weltwirtschaftsforums nach Davos. Dieses Mal war es etwas anders: Gründer Klaus Schwab ruft die gut 2.500 Teilnehmer zum 50. Mal in die Schweizer Berge. Der Eliten-Treff besitzt eine ungebrochene Anziehungskraft. Der Ausdruck "bunte Schar" trifft dabei den Sachverhalt nur halb. Er meint in erster Linie die Zusammensetzung des World Economic Forum (WEF): Vertreten sind alle bedeutenden gesellschaftlichen Gruppen.

Auf der ­Suche nach der ­Partnerschaft

Mehr Vertrauen, mehr Offenheit und vor allem eine stärkere Zusammenarbeit zur Lösung der wichtigsten gesellschaftlichen und ökologischen Probleme: Das sind einige der Ansprüche, die Politik an Wirtschaft hat. So lautet das Ergebnis einer Befragung der Quadriga Hochschule Berlin unter deutschen Spitzenpolitikern. Die Teilnehmer erwarten statt "klassischem Lobbyismus" eine neue Form der Partnerschaft. Und dafür sehen sie einige Vorbilder unter den CEOs, allen voran Joe Kaeser, den Vorstandsvorsitzenden der Siemens AG.

Relativität der freien Zeit

Fünf Stunden, 48 Minuten und 46 Sekunden: Das ist der Grund, warum es Schaltjahre gibt. Denn so viel länger braucht die Erde, um die Sonne zu umkreisen, als die ihr zugestandenen 365 Tage pro Jahr. 2020 ist es wieder soweit. Rund fünf Millionen Menschen können in diesem Jahr endlich wieder am 29. Februar ihren Geburtstag feiern. Torsten Schweiger gehört dazu, Bundestagsabgeordneter der CDU und Jahrgang 1968. Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez wird in Schaltjahr-Rechnung zwölf. Alle anderen bekommen am 29.

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