Politik

"Bonn war 50 Jahre gute Politik"

p&k: Herr Neukirchen, Herr Wonka, Herr Wiefelspütz, wann waren Sie zuletzt in Bonn?

Johannes Neukirchen: Vor zwei Wochen.

Dieter Wonka: Vor zwei Jahren. Es kam mir vor, als sei ich schon hundert Jahre nicht mehr da gewesen.

Warum?

Wonka: Weil Bonn so schrecklich klein ist, wenn man aus Berlin kommt.

Und Sie, Herr Wiefelspütz? Wann waren Sie zuletzt dort?

@pundk gehört bei Politikern zu den beliebtesten Twitter-Accounts

Die Tweets von "politik&kommunikation" stehen bei Politikern hoch im Kurs. Das zeigt eine Untersuchung der Agentur "Spätschicht PR", in der die Twitter-Accounts von knapp 50 prominenten deutschen Politikern analysiert wurden. Ergebnis: Der Twitter-Account @pundk rangiert in der Kategorie "Twitter-Accounts von Nicht-Politikern, denen Politiker folgen" auf Platz 24. Die Top 3 bilden die Accounts des inzwischen verstorbenen "FAZ"-Herausgebers Frank Schirrmacher, "Spiegel Eilmeldungen" und "Zeit Online“.

Eine Frage der Ideologie

Der Einzug von Technologie in die Politik wird meistens mit Barack Obama verbunden, startete aber lange vor ihm. Bereits 2004 begannen sich unterschiedlichste Bereiche – vom Fundraising bis zum Organizing – grundlegend zu verändern. Die Demokraten hatten dabei immer die Nase vorn.

Rhetorikcheck: Frank-Walter Steinmeier

In der ZDF-Sondersendung "Was nun" vom 19. August fragen Chefredakteur Peter Frey und Hauptstadtstudio-Leiterin Bettina Schausten den Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD): Wie viel Verantwortung soll Deutschland in den Krisen weltweit übernehmen? Zu Beginn wirkt Steinmeier noch freundlich gelassen, selbst als Frey die vergangenen Tage zusammenfasst: Besuch der kurdischen Flüchtlinge im Irak, der Krisenherd Ukraine-Russland, Israel und die Palästinenser.

Faktenschlacht

[no-lexicon]Den einen geht sie zu weit, den anderen nicht weit genug: Die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Und so wurde heftig über sie gestritten. Bei der ersten Lesung des Gesetzentwurfs im Bundestag Anfang Mai warf etwa der Grünen-Abgeordnete Oliver Krischer Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel vor, sein Vorhaben sei "ein Anschlag auf die Energiewende".

"Keine Sau braucht die FDP" - oder etwa doch?

Mit dem Mut der Verzweiflung kämpft die FDP Brandenburg ums Überleben. "Keine Sau braucht die FDP" lautet der selbstironische Slogan der Kampagne, die die Liberalen bei der Landtagswahl am 14. September über die Fünf-Prozent-Hürde retten soll. Auf mehreren Großplakaten und der Webseite der FDP prangt der Spruch in blauen Großbuchstaben vor gelbem Hintergrund. Tagelang hatte FDP-Landeschef Gregor Beyer zu der eigenwilligen Aktion geschwiegen. Auf dem Anrufbeantworter seines Handys hieß es lediglich: "Keine Sau braucht die FDP!

Im schönen Lungerland

Wenn sich Politiker im Berliner Regierungsviertel in Hinterzimmer zurückziehen, beginnt für Journalisten draußen das Warten. Vor verschlossenen Türen herumzulungern heißt aber nicht, sinnlos Zeit totzuschlagen. Gut vernetzte Reporter kennen viele Fakten, lange bevor sich die Türen für offizielle Statements wieder öffnen. Woher? "Irgendwann muss ja einer mal austreten. Und dann kommen ein paar SMS", verrät ein erfahrener Beobachter.

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