Politik

Eine Frage der Ideologie

Der Einzug von Technologie in die Politik wird meistens mit Barack Obama verbunden, startete aber lange vor ihm. Bereits 2004 begannen sich unterschiedlichste Bereiche – vom Fundraising bis zum Organizing – grundlegend zu verändern. Die Demokraten hatten dabei immer die Nase vorn.

Rhetorikcheck: Frank-Walter Steinmeier

In der ZDF-Sondersendung "Was nun" vom 19. August fragen Chefredakteur Peter Frey und Hauptstadtstudio-Leiterin Bettina Schausten den Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD): Wie viel Verantwortung soll Deutschland in den Krisen weltweit übernehmen? Zu Beginn wirkt Steinmeier noch freundlich gelassen, selbst als Frey die vergangenen Tage zusammenfasst: Besuch der kurdischen Flüchtlinge im Irak, der Krisenherd Ukraine-Russland, Israel und die Palästinenser.

Faktenschlacht

[no-lexicon]Den einen geht sie zu weit, den anderen nicht weit genug: Die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Und so wurde heftig über sie gestritten. Bei der ersten Lesung des Gesetzentwurfs im Bundestag Anfang Mai warf etwa der Grünen-Abgeordnete Oliver Krischer Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel vor, sein Vorhaben sei "ein Anschlag auf die Energiewende".

"Keine Sau braucht die FDP" - oder etwa doch?

Mit dem Mut der Verzweiflung kämpft die FDP Brandenburg ums Überleben. "Keine Sau braucht die FDP" lautet der selbstironische Slogan der Kampagne, die die Liberalen bei der Landtagswahl am 14. September über die Fünf-Prozent-Hürde retten soll. Auf mehreren Großplakaten und der Webseite der FDP prangt der Spruch in blauen Großbuchstaben vor gelbem Hintergrund. Tagelang hatte FDP-Landeschef Gregor Beyer zu der eigenwilligen Aktion geschwiegen. Auf dem Anrufbeantworter seines Handys hieß es lediglich: "Keine Sau braucht die FDP!

Im schönen Lungerland

Wenn sich Politiker im Berliner Regierungsviertel in Hinterzimmer zurückziehen, beginnt für Journalisten draußen das Warten. Vor verschlossenen Türen herumzulungern heißt aber nicht, sinnlos Zeit totzuschlagen. Gut vernetzte Reporter kennen viele Fakten, lange bevor sich die Türen für offizielle Statements wieder öffnen. Woher? "Irgendwann muss ja einer mal austreten. Und dann kommen ein paar SMS", verrät ein erfahrener Beobachter.

Graue Informationen

Sie sind nah dran, wissen früh Bescheid und ihre Ware ist die Information: die Branchendienste zum Thema Gesundheit. Sie verstehen sich als Informationsdienstleister für Verbände, Krankenkassen, Ministerien, Abgeordnete und all diejenigen, die in der Gesundheitspolitik mitmischen und sich im täglichen Wust der ungezählten Nachrichten und Neuigkeiten zurechtfinden müssen.

Die Augen müssen mitlachen

Das kennt wohl jeder: Sie führen eine Verhandlung oder ein Konfliktgespräch und kommen scheinbar zu einem für alle Seiten zufriedenstellenden Ergebnis. Später stellt sich dann heraus, dass der Verhandlungspartner doch nicht zufrieden war. Dies kann schwerwiegende Folgen haben. Denn ein Verhandlungsergebnis ist nur dann nachhaltig und langfristig zufriedenstellend, wenn keiner der Beteiligten das Gefühl hat, als Verlierer aus dem Gespräch zu gehen.

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