Politik

So lief der digitale Parteitag der SPD Rheinland-Pfalz

Die SPD Rheinland-Pfalz ist keine Partei, die auf Veränderungen wartet und diese dann in die Prozesse der eigenen Organisation integriert. Schließlich hat schon Willy Brandt im letzten Jahrhundert betont, dass Politik auf der Höhe der Zeit sein müsse. Wir wollen allerdings nicht nur Politik-Urgesteine zitieren, sondern Veränderungen vorantreiben – für uns selbst und idealerweise auch zum Nutzen anderer. Das darf sich nicht nur auf die inhaltliche Ebene beziehen, sondern auch auf die innerparteiliche Organisation. 

Das Wechselpotenzial der Wähler

Unter der deutschen Wählerschaft herrscht ein hohes Wechselpotenzial. Nur 25 Prozent der wahlberechtigten Befragten können sich vorstellen, dauerhaft nur eine Partei zu wählen. Dies lässt sich vor allem an den Sympathiewerten der einzelnen Parteien erklären. Gerade die drei großen Parteien CDU, SPD und Grüne werden von den Bürgern generell gemocht. Sie gelangen hier auf einen allgemeinen Zustimmungswert von 44 Prozent (CDU), 41 Prozent (SPD) und 51 Prozent (Grüne).   

Warum Politiker zum Influencer in eigener Sache werden sollten

Spitzenpolitiker als politische Influencer? Schön wär’s! Vier Monate vor der Bundestagswahl verheißt ein Blick in die Social-Media-Kanäle deutscher Spitzenpolitiker wenig Gutes. Eine fast allgegenwärtige Obsession für unpersönliche Kommunikation greift um sich. An die Stelle des Dialogs und der Emotion ist eine falsch verstandene Professionalität getreten. Zitatkacheln und Sharepics beherrschen das Bild, wo eigentlich Raum für persönliche Einblicke und große Erzählungen wäre. Es genügt ein Blick auf die Instagram-Accounts der Kanzlerkandidaten.

Denn sie wissen nicht, was sie tun

Im klassischen Bereich ist bei politischer Werbung klar definiert, wann und in welchem Umfang wo Plakate geklebt, Spots geschaltet und Anzeigen gebucht werden dürfen. Aus gutem Grund: Der Wahlkampf soll nach Regeln ablaufen, die dem Wettstreit um die Stimmen der Wähler einen Rahmen geben. Sie sollen für gleiche Ausgangsbedingungen unter den Wettbewerbern sorgen. Mit Erfolg: Werbeschlachten, wie sie beispielsweise in den USA üblich geworden sind, gibt es bei uns nicht.

Auf Reisen mit Paul Ziemiak

Das Bild der Blase des politischen Betriebs wird häufig verwendet, sei es von selbsternannten „Elite“-Kritikern oder von der schreibenden Zunft, deren Vertreter selbst das politische Parkett bevölkern. Unabhängig davon, wie viel an der Zeichnung eines Raumschiffs dran ist, das selbstreferenziell Gesetze produziert – Politiker behaupten stets das Gegenteil: Sie seien nah beim Volke, fest im Wahlkreis verankert, wüssten, wo der Schuh drückt.

Politik ­zwischen Like und Hate

Wie erleben Politikerinnen, die zum ersten Mal den Einzug in den Bundestag anstreben, den Wahlkampf? Dieser Frage geht die Degepol W – das Netzwerk der Politikberaterinnen – nach. Es begleitet fünf Kandidatinnen auf ihrem Weg bis zur Bundestagswahl. Gemeinsam haben alle fünf die Begeisterung für die Sache. In ihren parteipolitischen, regionalen und beruflichen Hintergründen aber unterscheiden sie sich völlig.

Revolution statt Evolution

"Die natürliche Auslese sorgt dafür, dass immer die Stärksten oder die am besten Angepassten überleben." Dieses Zitat stammt von Charles Darwin. Darwin war ein britischer Naturforscher – und wohl der bekannteste Vertreter der Evolutionstheorie. Seine These vom "survival of the fittest" ist Teil unseres allgemeinen Wissensschatzes. Darwins Theorie besagt, dass im Kampf um Nahrung und Lebensraum nur derjenige überlebt, der am besten an seine Umwelt angepasst ist. "Natürliche Auslese" nennt man dieses Prinzip auf Deutsch.

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