Politik

Welche Werte welchen Wählern wichtig sind

Soziokulturelle Werte repräsentieren individuelle Grundorientierungen, Lebensziele, Wünsche und Ängste und sind Ausdruck von Anpassungsleistungen an sich verändernde Rahmenbedingungen. Dadurch stellen sie einen persönlichen und in der Summe gesellschaftlichen Verhaltenskompass dar, der das Verhalten in allen Bereichen des Lebens wie Arbeit, Freizeit, Konsum und Gemeinwesen mit beeinflusst.

Die Psychologie des Postfaktischen

Es ist bei weitem nicht so, dass 2016 Wähler erstmals emotionale, nicht an rationalen Fakten ausgerichtete Wahlentscheidungen getroffen hätten. Nur ein Beispiel: 2011 fuhren die Grünen aufgrund der Atomkatastrophe in Japan einen unerwartet hohen Sieg bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg ein. Der Slogan "Fukushima ist überall – Atomausstieg jetzt" – funktionierte, weil er die Ängste der Menschen aufgriff. Objektiv betrachtet war die Situation mit deutschen Atomkraftwerken aber nicht vergleichbar.

Das sind die meistgeklickten Personalien 2016

Welche Personalien wurden im vergangenen Jahr am häufigsten geklickt? Wir haben in die Statistik geschaut – und Erstaunliches festgestellt: 745 aktuelle Wechsel haben wir 2016 veröffentlicht. Dennoch hat es eine Meldung aus dem Jahr 2014 in die TOP 10 der zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2016 meistgeklickten Personalien geschafft.

Aber sehen Sie selbst... Über den Link gelangen Sie zur Originalmeldung.

Sieb- und stichfest

"Lügende Medien berichten über lügende Politiker" – so lässt sich das Weltbild einer wachsenden Gruppe von Menschen zusammenfassen. Die Dramatik der Situation aber ist vielen Adressaten offenbar nicht klar. Ja, wir stehen noch nicht am Abgrund: Laut einer repräsentativen Studie des Bayerischen Rundfunks (März 2016) halten drei Viertel der Befragten die Öffentlich-Rechtlichen und Tageszeitungen für glaubwürdig.

Wer Wahrheit will, muss diskutieren

Der amerikanische Philosoph Donald Davidson lehrt uns: Vernünftig ist man nicht alleine. Vielmehr müssen sich die Menschen auf „Das, was ist“, auf eine intersubjektive Wahrheit, erst in einem kommunikativen Austausch einigen. Dieser Prozess scheint in „post-faktischen“ Zeiten von komplexen politischen Fragestellungen auf der einen Seite und Facebook-Filterblasen und Social Bots auf der anderen immer schwieriger zu werden. Musterbeispiele für die missliche Lage des politischen Diskurses sind die Verhandlungen zu den Handels- und Investitionsabkommen TTIP und CETA.

NZZ, Economist und BBC bei Politikentscheidern vorn

Wer wissen will, wie die Welt tickt, wie im Ausland über deutsche Politik berichtet wird und welche Trends sich vielleicht bald auch bei uns durchsetzen werden, wird in internationalen Medien fündig. Welche außerhalb Deutschlands erscheinenden Zeitungen, Magazine und Blogs lesen Entscheider hierzulande? Welche Fernsehsender schalten sie ein? Zu diesem Thema haben wir im August eine Umfrage unter Kennern des politischen Betriebs durchgeführt. 400 Personen nahmen teil. Sie konnten unbegrenzt viele Medien ankreuzen.

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