Political Campaign Festival

"Es gibt kein einzelnes Tool, mit dem man eine Wahl gewinnen würde"

Welche Strategien haben sich für Sie im Wahlkampf bisher bewährt?

Ursprünglich komme ich aus der Lokalpolitik. Die wichtigste Kampagne, an der ich mitgewirkt habe, war die zum Referendum im Mai 2012, als Irland in einer tiefen Finanzkrise steckte. Mit unserer Kampagne haben wir sowohl den Einzelnen als auch die Partei beworben.

Welche Tools haben Sie genutzt?

"Klarheit ist wichtiger als Haltung"

Welche Mittel und Strategien haben sich für Sie im Wahlkampf besonders bewährt?

Gute Kampagnen haben wir immer dann umgesetzt, wenn wir alle Bereiche an einen Tisch gebracht und transparent zusammengearbeitet haben: Inhalte, Presse, Sprache, Analysen und Daten, Online, Media und so weiter. Wenn ein starkes Team wächst, das Verständnis für Online und Offline hat und den zur Verfügung stehenden Werkzeugkasten genau kennt, ohne auf eins der Werkzeuge zu fixiert zu sein. Alles muss den Zielen dienen, nichts den Werkzeugen an sich.

"Es reicht nicht, nur auf Social Media aktiv zu sein"

Frau Tuttlies, welche Mittel haben sich für Ihre Partei im Wahlkampf besonders bewährt?

Zum einen gibt es keinen Wahlkampf mehr ohne soziale Medien. Beim Brexit haben wir gesehen, welch explosive Wirkung sie haben können. Daher ist es umso wichtiger, dass man dort präsent ist. Angesichts von Fake News müssen wir uns dafür einsetzen, dass Manipulationen wie im Fall des Brexits bei den Europawahlen nicht passieren können.

Wie machen Sie das?

Political Campaign Festival: Kampagnen der Zukunft

In einem immer stärker polarisierten politischen Umfeld und mit dem Aufkommen neuer Tools und Technologien verändert sich die Arbeit der Kampagnenprofis von Parteien, Verbänden, Unternehmen und NGOs. Beim ersten Political Campaign Festival, das politik&kommunikation gemeinsam mit der Quadriga Hochschule veranstaltet, geben sie Einblicke in ihre Erfahrungen und die Trends der Kampagnenführung.

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