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Wer schafft es ins Europaparlament, Herr Hilmer?

p&k: Wie viele Stimmen braucht eine Partei, um im nächsten Europäischen Parlament vertreten zu sein?

Richard Hilmer: Das hängt natürlich von der Wahlbeteiligung ab. Ausgehend vom Wahlergebnis 2009 hätten knapp 135.000 Stimmen gereicht, um ein Mandat im Europäischen Parlament zu bekommen. Das waren damals 0,5 Prozent der Stimmen.

Wird die Wahlbeteiligung dieses Mal eher steigen oder fallen? 2009 lag sie bei 43,3 Prozent.

Wahl-O-Mat zur Europawahl geht online

Selten wurde ein Wahl-O-Mat mit so viel Politprominenz vorgestellt. Zur Präsentation des Online-Tools zur Europawahl machten sich die Spitzenkandidaten der im Europaparlament vertretenen deutschen Parteien auf den Weg nach Berlin. Im Schnelldurchlauf testeten David McAllister (CDU), Martin Schulz (SPD), Rebecca Harms (Bündnis 90/Die Grünen), Alexander Graf Lambsdorff (FDP), Gabi Zimmer (Die Linke) und Markus Ferber (CSU), in wie vielen Fragen sie mit der eigenen Partei übereinstimmen.  

Zwischen Sympathie- und Störfaktor

Ein Plakat im Hamburger Bürgerschaftswahlkampf 2011 zeigt Olaf Scholz (SPD) ganz staatsmännisch. Dunkler Anzug, lilafarbene Krawatte, im Hintergrund gedeckte Farben. Neben Scholz steht nur ein Wort im dezenten Schriftzug: Klarheit. Welchen Beitrag leistet so ein Plakat im Wahlkampf? Um das herauszufinden, wäre nach der Wahl eine umfassende Evaluation der Wirkung der Wahlplakate nötig gewesen.

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