Parteien

Fünf Regeln für erfolgreiche Kommunikation im Wahlkampf

Zugegeben: Politiker haben es heutzutage nicht leicht, wenn es um die Frage der richtigen politischen Kommunikation geht. Über viele aktuelle Themen herrschen momentan in der Bevölkerung unterschiedliche, zum Teil polarisierende Meinungen vor. Wenn sich Politiker eindeutig zu einem Sachverhalt positionieren, ist der nächste Shitstorm meist nicht weit.

Hängt die Wahlplakate ins Netz!

[no-lexicon] Früher haben wir Wahlkampf mit der Gießkanne gemacht. Jung, alt, männlich, weiblich – wir haben alle angesprochen, die am Canvassing-Stand vorbeikamen. Und mit denen, die stehen blieben, sind wir ins Gespräch gekommen. Manche reagierten begeistert, andere steckten den Kugelschreiber ein, nahmen die Rose und sagten im Gehen: "Danke, aber wählen werd’ ich Euch trotzdem nicht!" Wahlkampf im analogen Zeitalter war eine Lotterie, einen Wechselwähler zu überzeugen der Sechser mit Zusatzzahl. Dennoch: Wir waren dort, wo die Menschen waren.

Deutsche Politiker sind keine Fundraiser

Geld spielt in der Politik eine große Rolle, wenn es aber um das Thema Spendenmarketing für Parteien, politische Kampagnen oder Stiftungen geht, werden viele Akteure und Sprecher schmallippig – nach dem Motto "Über Geld spricht man nicht, man hat es". Andere winken mit Verweis auf Spenden­skandale ab oder sind froh, sich nicht in die recht neue Materie Fundraising einarbeiten zu müssen.

Die Renaissance des politischen Salons

Vertrauen ist ein hohes politisches Gut. Vertrauen muss sich bilden und gelebt werden. Dafür braucht es Einheiten, Räume und Gelegenheiten. Eine der kleinsten Einheiten erlebt seit einiger Zeit eine Renaissance: der politische Salon. Zwei Megatrends befördern seine Entwicklung. Demografischer Wandel und Individualisierung lassen Wirtschaft und Gesellschaft nicht nur altern, sondern vor allem auch bunter und komplexer werden.

Parteilogos im Wandel der Zeit

Anfang des Jahres stellte die FDP auf dem Dreikönigstreffen ihr neues Partei-Logo inklusive neuem Beinamen vor. Die Liberalen sind jetzt wieder die Freien Demokraten und kehren damit zu ihrem Ursprung zurück. Mit der neuen Farbe Magenta, neben den traditionellen Farben Blau und Gelb, ist die Parteienlandschaft in Deutschland jetzt noch farbenfroher.

Lobbyisten kritisieren Große Koalition

Bereits zum 13. Mal hat MSL Germany im Juli und August mehr als 300 Public Affairs- Verantwortliche in Unternehmen und Verbänden um eine Einschätzung der Arbeit der Bundesregierung gebeten. 54 Prozent der Befragten bewerteten die Große Koalition als "schlecht", 43 Prozent als "gut". Damit steht eine Mehrheit der Befragten der Regierungsarbeit kritisch gegenüber. Verglichen mit der vorangegangen schwarz-gelben Koalition schneidet das aktuelle Regierungsbündnis allerdings wesentlich besser ab.

Wahlkampfsommer hoch drei

Über Heringshäppchen und Mettbrötchen am Strand bis hin zu Gesangseinlagen auf dem Strohballenfest: In Sachsen, Thüringen und Brandenburg stehen die Zeichen ganz auf Wahlkampf. Denn Ende August und Mitte September entscheiden die Wähler in den drei Bundesländern über die Zusammensetzung der Parlamente.

Seiten

RSS - Parteien abonnieren