Obama

Abrechnung mit Obama

Jetzt ist also das passiert, was ohnehin schon seit Wochen klar war: Der Senat ist ab Januar republikanisch dominiert. Die Demokraten haben nur eines der – manchmal gar nicht so – knappen Rennen für sich entscheiden können.*

One Million strong for Hillary

Bis zu den Senats- und Kongresswahlen, die darüber entscheiden werden, wie viel (mehr) Gegenwind Obama in den letzten zwei Jahren seiner Präsidentschaft zu spüren bekommt, sind es noch fünf Monate. Doch das Gesprächsthema in Washington ist schon längst die darauffolgende Wahl: "Will she or won’t she?”, ist die Frage, die DC bewegt. Viel Zeit kann sich Hillary Clinton nicht mehr lassen, bis sie endgültig ihre Entscheidung trifft: Die ersten Interessenten werden Anfang des nächsten Jahres ihre Kandidatur ankündigen.

Schön war die Zeit

Die Obama-Begeisterung ist dahin, das Vertrauen in die USA erschüttert, die transatlantischen Beziehungen ramponiert wie seit der Diskussion um eine deutsche Beteiligung am Irakkrieg 2003 nicht mehr. In der NSA-Affäre und dem Skandal um das Abhören von Merkels Handy offenbaren sich Differenzen, die das deutsch-amerikanische Verhältnis in seinen Grundfesten zu erschüttern scheinen.

Enttäuschte Freunde

„Ich fühle mich um einen historischen Moment betrogen“, ruft eine wütende Besucherin lauthals in die Menge, kurz nachdem Barack Obama das Rednerpult vor dem Brandenburger Tor verlassen hat. Die Frau verschwindet in Richtung „Unter den Linden“, noch bevor überhaupt klar ist, warum sie so erbost ist. Nur wenige Meter weiter sprechen US-Experten bereits ihre Analysen in die Mikrofone.

Ein bisschen Obama

Es ist ein schwüler Abend in der Bronx, Gewitterwolken ziehen herauf. In der Wohngegend um die Irvin-Avenue stehen Hochhäuser aus Backstein, in dieser Ecke der Bronx lebt der Mittelstand. Auf dem Bürgersteig vor dem Benjamin-Franklin-Club hat sich eine Menschentraube gebildet, rund 60 Anhänger der demokratischen Partei betreten nach und nach den Clubraum.

It’s the Data, stupid!

Nächstes Jahr ist Bundestagswahl. Während die Parteizentralen mehr oder weniger problemfrei in den Wahlkampfmodus hochfahren, schauen sie auf der Suche nach neuen Kampagnentrends gerne über den eigenen Tellerrand. Es sind vor allem die US-Präsidentschaftswahlen 2012, die im nächsten Jahr Journalisten und Wahlkämpfern als wichtige Referenz dienen werden.

Realität über Rhetorik

Insgesamt 21 Minuten und 2415 Worte lang sprach Präsident Obama eine ernste und nüchterne Rede, darauf aus, die Mitte zu treffen. Für seine Maßstäbe ungewöhnlich spannungsarm, ohne Obama-Sound und Applauskitzler, ohne Melodie und Leitmotiv, das früh eingeführt wird und am Ende erneut anklingt. Rhetorisch lauwarm, wirkt sie gelesen besser als gehört.

Obama kann noch scheitern

Keine Frage. Barack Obama ist derzeit das Gesprächsthema Nummer eins, wenn es um Wahlkampf und Kommunikation geht. Und dies nicht nur in den USA, sondern weltweit. Spätestens mit seinem Auftritt vor über 200.000 Menschen in Berlin hat die Obamania eine globale Dimension erreicht, und auch die deutsche Politik stellt sich ganz sicher die Frage, wie sie selbst im kommenden Jahr auch nur annähernd ähnliche Mobilisierungen vollbringen kann.

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