Netzwerke

Wie informelle Gesprächskreise mögliche Koalitionen vorbereiten

Im Herbst machte Sigmar Ga­briel seinem Ruf der Unberechenbarkeit mal wieder alle Ehre. Völlig überraschend tauchte der damalige SPD-Chef bei einem Treffen sozialdemokratischer, linker und grüner Bundestagsabgeordneter im Jakob-Kaiser-Haus auf; dort haben zahlreiche Parlamentarier ihre Büros. Und auch wenn der 57-Jährige bald wieder weg war und angeblich nur zuhören wollte, so schien es doch, als werfe er sich für ein rot-rot-grünes Bündnis nach der Bundestagswahl in die Bresche.

So funktionieren globale Agentur­netzwerke

Die Seide eines Spinnennetzes ist, bezogen auf ihr Gewicht, viermal belastbarer als Stahl. In einem solchen Gewebe gibt es Sicherungsfäden, Hilfsspiralen und Klebstoffe, die Knotenpunkte zusammenhalten. Trotz dieser Robustheit ist das Netz fein und weich, jeder einzelne Strang elastisch. Diese Kombination ist auch für Agenturnetzwerke ideal, um große Aufträge, die in einer globalisierten Welt immer häufiger werden, aufzufangen. Zumindest in der Theorie.

Politikberater werben um Nachwuchs

Bereits zum neunten Mal organisierten der Thinktank "polisphere" und die Konrad-Adenauer-Stiftung am 19. September die Karrieremesse "Checkpoint". Einen halben Tag lang hatten über 200 Besucher die Möglichkeit, Beratungsagenturen kennenzulernen und mit deren Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen, darunter beispielsweise 365 Sherpas, Advice Partners, fischerAppelt, Johanssen+Kretschmer, Ketchum Pleon, MSL Germany und weber shandwick.

Im schönen Lungerland

Wenn sich Politiker im Berliner Regierungsviertel in Hinterzimmer zurückziehen, beginnt für Journalisten draußen das Warten. Vor verschlossenen Türen herumzulungern heißt aber nicht, sinnlos Zeit totzuschlagen. Gut vernetzte Reporter kennen viele Fakten, lange bevor sich die Türen für offizielle Statements wieder öffnen. Woher? "Irgendwann muss ja einer mal austreten. Und dann kommen ein paar SMS", verrät ein erfahrener Beobachter.

„Niemand geht damit hausieren“

Herr Peters, viele halten Burschenschaften für antiquiert. Sie auch?
Nein, als antiquiert würde ich sie nicht bezeichnen. So gesehen wären auch  Schützen- oder Karnevalsvereine, die ja ebenfalls schon über 100 Jahre alt sind, nicht mehr zeitgemäß. Zudem bietet die Mitgliedschaft in einer Burschenschaft gerade jungen Leuten auch heute noch einige Vorteile.
Welche denn?

Unter Brüdern

Hans-Peter Uhl hat sich sehr gefreut über diese Nachricht. „Ich bin erleichtert, dass die Arminia-Rhenania diesen Beschluss am Wochenende mit überwältigender Mehrheit gefasst hat. Es geht darum, der kollektiven Rufschädigung entgegenzutreten“, kommentierte der CSU-Politiker Ende Februar den Austritt seiner Verbindung aus der Deutschen Burschenschaft, dem Dachverband der Burschenschaften in Deutschland. Kurz zuvor war die Burschenschaft von Verkehrsminister Peter Ramsauer, ebenfalls CSU, aus dem Verband ausgetreten, davor 16 weitere Bünde.

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