Nachwuchspolitiker

Wie wird man zum Rising Star der Politik?

Lindner, Nahles, Spahn – die Namen mancher vor mehr als zehn Jahren von politik&kommunikation als Rising Stars Gekürten sind klangvoll. Doch der Weg in die sauer­stoffarme Zone der deutschen Spitzen­politik ist steil, und neben vielen dynamischen Karriere­verläufen sind manche einst ausgezeichnete Talente im Laufe des Rennens um die Pole-Position der Macht ausgestiegen.

Die ­Rising Stars 2016

Der Politik fehle es an vielversprechendem Nachwuchs, so lautet ein häufiges Lamento. Auch hierzulande seien Engagierte zu oft schon im Rentenalter und die Jungen nicht mehr bereit, sich an Parteien zu binden. Es geht aber auch anders: Die 70 Politiker, die wir im Folgenden präsentieren, sind nicht älter als 35 Jahre und haben beste Aussichten auf steile Politkarrieren.

Moderne Kaderschmieden

„Anderer Habitus“

Wie ist die Nachwuchsförderung bei den Konservativen strukturiert? Wenn es darum geht, politische Talente zu fördern, dominiert bei den Konservativen der Föderalismus. Fast alle Landesverbände haben seit Mitte der 2000er Jahre ein Nachwuchsförderprogramm. Die CSU unterhält ihre eigene Akademie. Von der Bundesleitung gibt es nur einmal im Jahr die „Kampagnen-Akademie“,  eine einwöchige Schulung für Nachwuchspolitiker - „als Sahnehäubchen“ so Stefan Hennewig, Leiter Internes Management in der CDU-Bundesgeschäftsstelle.

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