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Drei Viertel der Lobbyisten sind unzufrieden mit der Großen Koalition

Die Stimmung hat sich gedreht. Während vor einem Jahr noch mehr als die Hälfte der Public-Affairs-Manager in Deutschland die Leistung der Großen Koalition für "gut" oder "sehr gut" befand, halten sie in der aktuellen Legislaturperiode drei Viertel von ihnen für "schlecht" oder "sehr schlecht". Vor allem mit der Digitalpolitik sowie der Asyl- und Flüchtlingspolitik der Bundesregierung sind die Befragten unzufrieden.

So funktionieren globale Agentur­netzwerke

Die Seide eines Spinnennetzes ist, bezogen auf ihr Gewicht, viermal belastbarer als Stahl. In einem solchen Gewebe gibt es Sicherungsfäden, Hilfsspiralen und Klebstoffe, die Knotenpunkte zusammenhalten. Trotz dieser Robustheit ist das Netz fein und weich, jeder einzelne Strang elastisch. Diese Kombination ist auch für Agenturnetzwerke ideal, um große Aufträge, die in einer globalisierten Welt immer häufiger werden, aufzufangen. Zumindest in der Theorie.

Lobbyisten kritisieren Große Koalition

Bereits zum 13. Mal hat MSL Germany im Juli und August mehr als 300 Public Affairs- Verantwortliche in Unternehmen und Verbänden um eine Einschätzung der Arbeit der Bundesregierung gebeten. 54 Prozent der Befragten bewerteten die Große Koalition als "schlecht", 43 Prozent als "gut". Damit steht eine Mehrheit der Befragten der Regierungsarbeit kritisch gegenüber. Verglichen mit der vorangegangen schwarz-gelben Koalition schneidet das aktuelle Regierungsbündnis allerdings wesentlich besser ab.

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