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Wahlkampfstand auf Whatsapp

Laut einer internationalen Facebook-Studie geben über zwei Drittel der Befragten an, dass allein die Möglichkeit, einem Unternehmen jederzeit eine Message schicken zu können, vertrauensbildend wirkt. Das spielt auch für Digital Public Affairs eine Rolle: Statt dem Austausch von Informationen (vgl. Brief, Telegramm, Fax, E-Mail, Telefonat) spielt bei Messenger-Apps die Funktion der Übertragung von Emotionen eine zentrale Rolle.

Whatsapp statt Wahlkampfstand?

Die "Whatsapp-Wahl" – so betitelte die Financial Times India Anfang Mai 2019 ihren Bericht über die Wahlen zum indischen Parlament. Nicht zum ersten Mal trug der grüne Messenger aus dem Facebook-Konzern maßgeblich zum politischen Geschehen bei: Zuvor waren bereits die Wahlen in Brasilien und Nigeria als "Whatsapp-Wahlen" bezeichnet worden. Der strategische Einsatz von Messengern kann heute einen wesentlichen Beitrag zur Kommunikation mit Bürgern und Stakeholdern beitragen.

Messenger werden als Informationskanal immer wichtiger

Je näher die Bundestagswahl rückt, desto intensiver beschäftigen sich Parteien und Kandidaten mit der Auswahl der passenden Kanäle, um Wähler zu mobilisieren. Die aktuelle Studie "Informationsverhalten der Deutschen zu politischen Themen" von Yougov hat sich das Informationsverhalten der Deutschen in Bezug auf politische Themen genauer angeschaut.

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