Medien

Wie die Bundeswehr mit einem Chatbot die Angst vor Auslandseinsätzen abbauen will

Die Youtube-Serie "Mali – der Auslandseinsatz der Bundeswehr" zeigt die Menschen im Auslandseinsatz und ihre Berufe. Das Besondere an der Serie ist ein Storytelling-Chatbot. Dieser spricht die User direkt über den Facebook-Messenger an und berichtet in Echtzeit. Über 35.000 User und eine Click-Through-Rate von cirka 18 Prozent machten den Serienbot über Nacht zum größten deutschsprachigen Chatbot.

Worin bestanden die größten Herausforderungen bei der Konzeption und Umsetzung der Kampagne?

Wie man mit kleinem Budget junge Wähler anspricht

Authentisch und humorvoll junge Wähler ansprechen und Stimmen für die Landtagswahl gewinnen sollte Karl Frellers Wahlwerbespot im Kino und Internet. Der Spot generierte mehr als 40.000 Youtube-Klicks und deutschlandweites Presseecho. Freller verbuchte bei der Landtagswahl die geringsten CSU-Verluste aller bayerischen Stimmkreise.

Worin bestanden die größten Herausforderungen bei der Konzeption und Umsetzung der Kampagne?

"Das Klima wird rauer, der Tonfall schärfer"

Herr Fuhst, Sie sind seit Januar dieses Jahres Programm­geschäftsführer von Phoenix und damit der jüngste TV-Chef des Landes. Was ist Ihr wichtigstes Ziel?

Was mein Alter betrifft, halte ich es mit Otto Rehhagel: "Es gibt keine jungen und alten Spieler, sondern nur gute und schlechte." Auch als Medienmacher wird man am Ende an den Ergebnissen gemessen. Wir müssen uns weiterentwickeln, damit wir in der veränderten Medienwelt relevant bleiben und wiedergefunden werden, sowohl im Line­aren als auch im Digitalen.

Manchmal kommt es darauf an, Erster zu sein

Hätte man es kommen sehen können? Zwei Jahre lang hatten sich die UN-­Mitgliedsstaaten ausgetauscht, sechs Monate lang verhandelt. Im vergangenen Juli war das Papier fertig. Doch dann, wenige Wochen vor der Unterzeichnung, ging plötzlich eine Welle des Erstaunens durch die Medien: "Liebe Bundesregierung, warum sprechen Sie mit uns Bürgern nicht über den UN-Migrationspakt?", fragte der "Stern". Und der "Tagesspiegel" sprach von einem "Kommunikationsdesaster".

Gut, dass Sie fragen

Oft erblickt eine Nach­richt auf folgendem Weg das Licht der Welt: Politiker X spricht einen O-Ton in irgendein Mikrofon, alternativ wird das Zitat via Twitter gestreut oder als Pressemitteilung verschickt, woraufhin ein Journalist daraus eine Meldung macht.

Neues aus der Echokammer

Das Video zeigt einen Mann, das Gesicht verpixelt, von zwei Polizisten wird er aus einem Reihenhaus geführt. "In Deutschland fahndet die Polizei derzeit nach 126.000 Ausländern, die das Land verlassen müssen", sagt ein männlicher Sprecher in professionellem Nachrichtenton. Die AfD-Fraktion im Bundestag sehe hier ein "Staatsversagen auf ganzer Linie". Derselbe Text wird zeitgleich auf blauen Balken am unteren Rand des Bildschirms eingeblendet. Am Ende des gut einminütigen Clips kommt der Werbeblock: "Werden Sie Fan unserer Seite! 'Gefällt mir' klicken!

Populisten im Informationskrieg

Anfang des Jahres kündigte Alice Weidel an, dass die Bundestagsfraktion der AfD ihre PR-Arbeit bald mit 20 Mitarbeitern im 24-Stunden-Schichtbetrieb organisieren wolle. Personell entspräche das dem Doppelten dessen, was die Presse­stelle der SPD- oder der Unionsbundestagsfraktion derzeit aufbietet. Bei der Skizzierung ihrer Pläne verwendete Weidel bewusst Begriffe, die dem Journalismus entlehnt sind, wie "Newsroom" und "TV-­Studio".

Alles Trump: Neues aus der US-Medienwelt

Spätestens seit der Wahl von Donald Trump zum 45. Präsidenten der USA ist bekannt, wie gespalten die Medienlandschaft jenseits des Atlantiks ist – Trump hat die Fronten selbst betont und provoziert. Grob gesagt: Wer eine demokratische Sicht auf die Dinge hat, guckt CNN und MSNBC, wer Repu­blikaner ist, Fox News. "Trumping your life: How to be a better, stronger person", heißt es beispielsweise beim Murdoch-Sender. 

Das Setting sollte spannend sein

 Was vor einigen Jahren mit gezielten Livestreaming-­Apps (Periscope, Meerkat, You Now) begann, bietet inzwischen fast jede Plattform an. Sowohl auf Instagram als auch bei Twitter, Youtube und Facebook kann man jederzeit einen Livestream starten. Und mit Twitch entwickelt sich gerade eine Plattform mithilfe von Livestreams aus der Gaming-Nische hin zur Entertainment-Plattform.

Doch warum sollte man überhaupt live gehen? Und was macht einen Livestream erfolgreich? Hier sind zehn Tipps, die Livestreams besser machen.

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