Kommunikation

Die neue p&k ist da!

[no-lexicon]Willkommen im politischen Herbst! Halbzeit der Großen Koalition – beginnt nun deren Erntezeit oder verändern die aktuellen Entwicklungen vieles? In jedem Fall wird wesentlich mehr als geplant ausgegeben werden müssen.

Wechsel auf ein anderes Gleis

Mit dem Fahrrad die Alpen zu überqueren, ist für ihn die größtmögliche Entspannung. Einen Zweitausender hoch zu buckeln und anschließend bergab ein Auto zu überholen, die Krönung. Peter Westenberger weiß, wo er attackieren muss: in engen Kurven. Das perfekte Urlaubserlebnis. Der Kampf gehört dazu.

Vom Kumpel zum Arbeiterverräter

Mai 2003: Das hätte sich Franz Müntefering wohl nicht in seinen schlimmsten Träumen vorgestellt. Zu diesem Zeitpunkt war er 37 Jahre lang Mitglied der SPD, 36 Jahre in der IG Metall. Nach der Volksschule und Lehre stieg er bis zum Generalsekretär und Fraktionsvorsitzenden im Bundestag auf. Wenn irgendwer den sprichwörtlichen "Stallgeruch" mitbrachte, dann er, das "sozialdemokratische Urgestein". Und nun wurde er bei der Demo am 1. Mai als "Arbeiterverräter" beschimpft.

Sag niemals nie!

Komplizierte Verhandlungen werden durch eine optimale Vorbereitung, die konsequente Verhandlungsführung und den "Mut zum guten Streit" erfolgreich. Denn nur über die Bereitschaft, den Konflikt zu riskieren, weiß man, wo die Bruchstelle zum "Deal oder No Deal" ist. Daraus entsteht eine machtvolle Position. Es geht nicht nur um die Absage zum frühzeitigen schalen Kompromiss, sondern um die beharrliche Verhandlungsarbeit hin zu einem Ausgleich der Interessen und in der Konsequenz darum, den Status quo zu verändern.

Was man von Spin-Doktoren lernen kann

Es ist nicht einfach, das Buch zu klassifizieren. Letztendlich ist es wohl ein Mix aus Ideen-, Rat- und Mutgeber. Denn all diese Zwecke erfüllt dieses 221 Seiten lange Werk. Die Ideen und Tipps werden nicht auf dem Präsentierteller serviert, vielmehr wird der Leser gezwungen sein, selbst zu entscheiden, welche Fertigkeiten des Spin-Doktors er auf die verschiedenen Situationen im Arbeitsleben übertragen kann. Ein Patentrezept gibt es nicht.

Mit welchen Werkzeugen Sie die Kommunikation 2.0 managen

"Ein Mann, der recht zu wirken denkt, muss auf das beste Werkzeug halten", sagte einst Johann Wolfgang von Goethe. Jörg Pfannenberg und Denise Schmalstieg stoßen als Herausgeber der "Toolbox Social Media" in die gleiche Kerbe. Sie haben 111 Tools, mit denen sich diverse Kommunikationsaktivitäten im Web 2.0 managen lassen, zusammengetragen und in eine kompakte Buchform gebracht. Denn: "Die Phase des Herantastens und Experimentierens ist vorbei", schreiben die Autoren in ihrem Vorwort.

Es gibt keine politischen Shitstorms!

Manche Tweets und Kommentare verärgern, manche verletzen auch. Es gibt auch sogenannte Trolle im Netz, deren Lebensinhalt darin besteht, zu provozieren und aufzufallen. Und ja, manche Politiker oder deren Unterstützer inszenieren im Internet Kampagnen, die an Hetzjagden erinnern: Gezielt lassen sie Hass-Kommentar auf Hass-Kommentar folgen, Schmähkritik auf Schmähkritik. Trotz alledem bin ich der Meinung: Es gibt keine politischen Shitstorms. Die Politik sollte deshalb keine Angst davor haben.

Politische Meinungsbildung à la Facebook

Es waren nur 17 Worte und ein Hashtag. Doch diese reichten, um die drittgrößte politische Facebookseite Hessens lahmzulegen. Während der Frankfurter #blockupy-Proteste kommentierte auch Die Partei Hessen die Demonstration auf Facebook. Obwohl das Posting noch nicht einmal übermäßig scharf formuliert war, fühlten sich wohl einige Nutzer davon beleidigt und meldeten es als Verstoß gegen die Facebook-AGB.

Hangout mit Abgeordneten

Herr Marx, wie läuft eine digitale Bürgersprechstunde ab?

Christian Marx: Der erste Schritt besteht darin, Politiker anzufragen und sich gemeinsam auf einen Termin zu einigen. Steht der Termin fest, kündigen wir die digitalen Bürgersprechstunden auf unserer Webseite an. Außerdem fordern wir unsere Community auf, Fragen zu stellen. Im zweiten Schritt versuchen wir, lokale Medien aus dem Wahlkreis des Bundestagsabgeordneten für eine Mitarbeit zu begeistern.

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