Klaus Wowereit

Müllers Führungsstil – eine Mimik-Analyse

Klaus Wowereit geht, Michael Müller kommt. Vergangenen Donnerstag wurde Michael Müller zum neuen Regierenden Bürgermeister von Berlin gewählt. Überraschend erhielt er 87 von 146 Stimmen, das sind zwei Stimmen mehr, als die Große Koalition Sitze im Berliner Abgeordentenhaus hat. Nun steht Müller vor großen Aufgaben, wie zum Beispiel die Baumängel am künftigen Hauptstadtflughafen BER in den Griff zu bekommen und die Olympischen Spiele 2024 nach Berlin zu holen. Wie wird Michael Müller diese Aufgaben bewältigen? Was verrät uns diesbezüglich seine Mimik?

Wowereits Nachfolge - eine Mimik-Analyse

Für die Bewerber um Wowereits Nachfolge schlug am Samstag die Stunde der Wahrheit. Die Stimmzettel des Mitgliederentscheids wurden ausgezählt. Um kurz nach 14 Uhr sickerte das Ergebnis durch: Stadtentwicklungssenator Michael Müller hat mit 59,1 Prozent das Votum gewonnen. Landesparteichef Jan Stöß kam nur auf 20,9 Prozent der Stimmen, der Fraktionsvorsitzende Raed Saleh gar nur auf 18,6 Prozent – ein Ergebnis, mit dem kaum einer gerechnet hatte.

Missratene Therapiesitzung

Personality-Talk kann Reinhold Beckmann besser. Die Sendung "Menschen bei Maischberger" am Dienstagabend zum Thema "Wowereit tritt zurück: Ist das auch gut so?" geriet zur missratenen Therapiesitzung. Klaus Wowereit selbst wirkte amts- und vor allem politikmüde – fast schon wie Helmut Kohl am Ende seiner Karriere.

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