Kampagnen

"Beide Seiten spielen die Angst-Karte aus"

Herr Whiteley, werden die Briten für den Austritt aus der EU stimmen?
Das ist schwer zu sagen, aktuell liefern sich die Kampagnen ein Kopf-an-Kopf-Rennen, dessen Ausgang vollkommen offen ist. Vieles wird von der Wahlbeteiligung abhängen. Wenn diese gering ausfällt, werden die Befürworter des Brexit stärker an die Urne strömen, da unsere Studien ergeben haben, dass es unter ihnen mehr Menschen gibt, die das Thema stark bewegt.

Wo verläuft denn der Graben?

Die Eheleute von Campaigns, Inc.

Sie wirkten wie ein adrettes Vorstadtpärchen. Er ein langer Schlacks, wippende Haartolle; sie sein "modischer, attraktiver Partner", der "hübsche Rotschopf", wie kaum ein Porträt zu erwähnen vergaß. Doch sie waren gefürchtet. Bonnie und Clyde, nur mit besseren Manieren, und sie machten mehr Kasse. Als sie 1955 Bilanz zogen, hatten sie 75 Kampagnen gemanagt, 70 gewonnen. Ihre legendärste erledigte den Schriftsteller Upton Sinclair beim Rennen ums Gouverneursamt von Kalifornien. Die wichtigste zerstörte den Aufbau einer US-Krankenversicherung.

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