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Wie wird die Briefwahl hip?

In einem Meeting Mitte Juni hätte die Kollektiv-Einschätzung eindeutiger nicht ausfallen können: Für einen Briefwahlkampagnen-Claim samt Hashtag war "Sonntag hab ich was Besseres vor" nicht geeignet. Zu lang, zu unpolitisch, ohne klaren Zielbezug – und überhaupt: Welcher Sonntag? Niemand würde wissen, dass es um den Wahlsonntag geht. Manch einer gar denken, hier würde zur Nichtwahl aufgerufen!

Am Demokratisch mit Siri und Volker

"Hey Siri, wer ist das Volk?", fragt die junge Frau. Sprachassistentin Siri antwortet so monoton wie unmissverständlich: "Du bist das Volk! Du bist das Volk! Du bist das Volk! Du bist das Volk!" So gehört in diesem Sommer im Privatradio, tausendfach zwischen Aachen und Zittau. Der Spot schließt mit einer klaren Botschaft: "Also, gib der Demokratie Deine Stimme!"

Einer muss entscheiden und dafür geradestehen

Wie Radio Eriwan könnte man antworten: "Im Prinzip ja, aber im Einzelfall wissen sie alles sowieso besser!" Im Ernst: Es kommt auf den Typ und auf das Setting an. In Deutschland bestimmen die zur Verfügung stehenden Mittel, Personen und Programme der Parteien, welches Beratungsumfeld der Spitzenkandidat hat. Ist man schon im Amt, kommen die Rahmenbedingungen des Regierungsapparats und der dort verfügbaren Personen und Ressourcen dazu – auch wenn das stets abgestritten wird (siehe die Causa Altmaier).

Fünf Gründe, warum auch 2017 die Wahlkampf-Revolution ausbleibt

Woche für Woche werden dies- und jenseits des Atlantiks neue Tools präsentiert, die Wahlkämpfe revolutionieren sollen. Es wird suggeriert, dass Wahlen ohne "Microtargeting" und andere Wunderwaffen nicht mehr zu gewinnen seien. Ist Wahlkampf zu einem Spiel geworden, das man nur noch mit einem Team aus lauter Techies gewinnen kann? Nein. Gewiss: Sie sollten in einem interdisziplinären Team heute ebenso vertreten sein wie politische Strategen.

Mit diesen Tools kommen Sie sicher durch den Wahlkampf!

Im Wahlkampf kommt es in den sozialen Medien vor allem auf Folgendes an: gelebter Dialog mit der Community, Schnelligkeit und verifizierte Quellen. Für die Kandidaten muss ein Tool deshalb möglichst einfach zu bedienen sein und gleichzeitig so viele Social-Media-­Kanäle abdecken wie möglich, damit man sich das Ein- und Ausloggen in den verschiedenen Apps und auf Plattformen sparen kann. Außerdem ist es in dieser Zeit unabdingbar, dass die Social­-Media-Kommunikation auch über das Smartphone funktioniert, also beispielsweise über eine App.

Drei Herausforderungen für digitale Kampagnen zur #btw17

Der Bundestagswahlkampf hat begonnen und damit die Debatten über die Rolle von Technologie und Daten im Kontext politischer Kampagnen. Vergangene Woche fand die erste "Campaign Tech Europe"-Konferenz in Berlin statt, auf welcher Kampagnenexperten aus den Vereinigten Staaten und Europa über die Veränderungs- und Gestaltungsmacht von Technologie in Wahlkämpfen diskutierten. Den kontextuellen Rahmen dieser Debatte prägen dabei drei zentrale Herausforderungen, vor denen Parteien im Bundestagswahlkampf 2017 stehen:

Sieben Tools für das Wahlkampfjahr 2017

Jedem seine Botschaft: Über 1.000 verschiedene Zielgruppen soll Donald Trump im Wahlkampf angesprochen haben. Big Data sei Dank. Zum Vergleich: Bei Obama waren es neun. Und bei uns? Der deutsche Datenschutz verhindert eine Kopie des Trump-Modells, aber Targeting wird auch hierzulande eine wichtigere Rolle spielen als bisher. "Was wir nicht machen werden, ist zu hinterfragen: Hast du eine Katze und isst gerne Spinat – und können wir daraus ziehen, ob du möglicherweise CDU-affin bist?

Die MIT Futura als Event für die Start-up-Szene

Die Veranstaltung MIT Futura 2016 ist mit dem Politikaward in der Kategorie "Event" für ihr innovatives Konzept prämiert worden. Das Start-up-Event der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU fand am 4. Juli 2016 statt und stand unter dem Leitthema "Innovation Interaction". Neben "Innovationstalks", Interaktionspanels und einem Start-up-Pitch gab es einen "Switch Pitch", in dem sich etablierte Unternehmen einer Start-up-Jury stellen mussten. Ziel des Events war, junge Unternehmen, Mittelstand, Industrie, Politik und Verbände zu vernetzen.

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