Kampagne

Facebooks neues Regelwerk für politische Werbung

Google, Twitter und Facebook wurden immer wieder für die mangelnde Transparenz der politischen Kommunikation auf ihren Seiten kritisiert. Jetzt hat Facebook politische Werbung in Deutschland transparent gemacht. Fast unbemerkt und für viele politische Akteure überraschend führte das Netzwerk am 15. April, acht Wochen vor der Europawahl, ein neues Regelwerk ein.

Verheißungsvolle Verpackungen

Auf den ersten Blick ist die Idee naheliegend und gut: Anstelle sperriger Bezeichnungen, mit denen kein Fachfremder etwas anfangen kann, nennen Minister ihre Vorhaben seit Neuestem "Gute-Kita-Gesetz", "Respektrente" oder "Geordnete-Rückkehr-Gesetz". Das klingt schön positiv, und viele Journalisten übernehmen die Formulierung – häufig schlicht in Anführungszeichen, gelegentlich auch distanzierter als "sogenanntes Gute-Kita-Gesetz" oder "das von Giffey als Gute-Kita-Gesetz bezeichnete Gesetz".

Youtube-Videos als Tool für die politische Kommunikation

Laut der aktuellen ARD/ZDF-Onlinestudie nutzen 64 Prozent der Deutschen Videoportale. Bei den unter 30-Jährigen sind es sogar 98 Prozent. Youtube hat sich dabei als Beinahe-Monopol für das Bewegtbild im Netz etabliert. Konkurrierende Netzwerke wie Facebook sind auf diesem Gebiet genauso abgeschlagen wie Media­theken oder Video-Streamingdienste. Doch welche Anwendungsmöglichkeiten bietet der Kanal für die politische Kommunikation?

Wie sich die Frankfurter Buchmesse für die Menschenrechte stark macht

Gemeinsam mit Arte, ZDF und dem "Spiegel" haben der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und die Frankfurter Buchmesse, unterstützt von Amnesty International und der UN, die Kampagne "On The Same Page" initiiert. Mit ihrem Statement für die Menschenrechte setzte die Kampagne ein Thema, das nicht nur auf der Frankfurter Buchmesse, sondern auch in den Medien und im Social Web Beachtung fand.

Worin bestanden die größten kommunikativen Herausforderungen bei der Konzeption und Umsetzung der Kampagne?

Mit Marketing-Automation Unterstützer individuell ansprechen

Um Menschen zu erreichen, zu mobilisieren und für die eigene Organisation zu gewinnen, steht Parteien und Interessenvertretungen heute eine Vielzahl an Kanälen zur Verfügung. Dadurch wird es aufwändiger, alle Interaktionen zu koordinieren und inhaltlich aufeinander abzustimmen. Es besteht die Gefahr, dass (potenzielle) Unterstützer mit uneinheitlichen Botschaften überhäuft werden. 

Wie die Generalzolldirektion Nachwuchs gewinnt

Dass Behördenkommunikation nicht immer langweilig sein muss, zeigt die Neuausrichtung der bundesweiten Ausbildungskampagne für 15- bis 19-Jährige der Generalzolldirektion. Die Kampagne zielt auf eine Steigerung der Bewerberzahlen und Bewerberqualität. Dynamische Formate und digitale Kanäle geben dabei einen Einblick in den Berufsalltag.

Worin bestanden die größten kommunikativen Herausforderungen bei der Konzeption und Umsetzung der Kampagne?

Eine Plattform für die Ideen der Bürger

Die Bürgerbeteiligungsplattform "MeinAugustusburg.de" ist eine Initiative der Stadt Augustusburg. Dort können die Bürger der Stadt Projektideen vorstellen und anmelden. Später entscheidet der Stadtrat, welche Projekte aus dem Fonds des Bürgerhaushalts finanziert werden. Um in die engere Auswahl zu kommen, braucht jede Idee mindestens 40 Unterstützer.

Worin bestanden die größten Herausforderungen bei der Konzeption und Umsetzung der Kampagne?

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