International

Das sind die 44 einflussreichsten Deutschen in Institutionen weltweit

Martin Schulz ist überall. Beinahe täglich sieht man den Präsidenten des Europaparlaments im Fernsehen – mal aus Brüssel, mal aus Berlin, neuerdings auch aus Ankara, wo er die Türkei-Verhandlungen begleitet. Auch Manfred Weber, der Chef der konservativen EVP-Fraktion, meldet sich regelmäßig zu Wort. Der CSU-Politiker sorgt dafür, dass die deutsche Europapolitik eine stabile Mehrheit in Brüssel und Straßburg hat. Schulz und Weber stehen für einen Trend: Immer mehr Deutsche besetzen Spitzenpositionen in internationalen Organisationen.

NZZ, Economist und BBC bei Politikentscheidern vorn

Wer wissen will, wie die Welt tickt, wie im Ausland über deutsche Politik berichtet wird und welche Trends sich vielleicht bald auch bei uns durchsetzen werden, wird in internationalen Medien fündig. Welche außerhalb Deutschlands erscheinenden Zeitungen, Magazine und Blogs lesen Entscheider hierzulande? Welche Fernsehsender schalten sie ein? Zu diesem Thema haben wir im August eine Umfrage unter Kennern des politischen Betriebs durchgeführt. 400 Personen nahmen teil. Sie konnten unbegrenzt viele Medien ankreuzen.

Zu Gast in ...

Italienische Botschaft

Seit der offiziellen Wiedereröffnung der Italienischen Botschaft 2003 ist das im Krieg stark beschädigte und heute unter Denkmalschutz stehende Gebäude zugleich die Residenz des Botschafters Pietro Benassi. Das imposante Marmormosaik (Bild vier) stammt aus Verona. Die von klassizistischen Säulen gesäumte Galerie gibt den Blick frei auf eine Holztür, hinter der sich das Büro des Botschafters befindet.

Fotos: Laurin Schmid

"Mein Hund wird die Fragestunde nicht vermissen und ich auch nicht"

Weshalb haben Sie sich gerade jetzt dazu entschlossen, nicht wieder für das Unterhaus zu kandidieren?

David Blunkett: Ich werde dieses Jahr 68 Jahre alt und bin jetzt seit 45 Jahren so etwas wie eine Mischung aus einem Politiker und einem Sozialarbeiter. Das ist eine ganz schön lange Zeit und das war ein ganz schön heftiges Arbeitspensum, das ich zunächst als Ratsmitglied und anschließend als Unterhausabgeordneter absolviert habe.

Sie machen aber noch einen fitten Eindruck.

Neue Perspektiven? Fehlanzeige!

Es sind wahrlich nicht die einzigen Bücher, die seit dem rasanten Aufstieg des US-Präsidenten ab 2007 über ihn geschrieben worden sind. Es sind nicht einmal die einzigen Memoiren eines engen Vertrauten. Der Kampagnenmanager der ersten Kampagne, David Plouffe, hat bereits 2009 seine Erinnerungen niedergeschrieben. Diesem Umstand fallen beide neuen Bücher mehr oder weniger zum Opfer. 

Bush for transparency?

Jeb Bush will schaffen, was noch kein Mensch vor ihm geschafft hat: der dritte Präsident aus einem Clan zu werden. Das Duo George H. und George W. war als Sohn-Vater-Gespann keine Neuigkeit: Bereits 1825 kam es erstmals dazu, dass der Sohn eines Präsidenten selbst Staatsoberhaupt wurde, als John Quincy Adams, der Sohn des zweiten Präsidenten John Adams (1797-1801) das Amt als Nummer sechs übernahm. Doch Jeb Bush wäre als Bruder und Sohn vormaliger Präsidenten eine historische Premiere.

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