Hauptstadt

Das Getriebe der Hauptstadt

Die erste Nachricht ist, dass ein Mann aus der gesundheitspolitischen Szene einen Roman geschrieben hat, in dem es auch um Gesundheitspolitik geht. Florian Lanz, der Autor, ist Pressesprecher des GKV-Spitzenverbandes. Die zweite Nachricht: Herausgekommen ist ein unterhaltsamer und gut lesbarer Roman, der viele Einsichten über den Politikbetrieb und die Handlungsmuster seiner Protagonisten vermittelt.

Der Großstadt-Cowboy

Wenn es stimmt, was Kollegen erzählt haben, ist der Chef des Berliner "Stern"-Büros einer von der lässigen Sorte; einer, der unverbogen geblieben ist, sich extravagant kleidet – eine Art Großstadt-Cowboy. Das Treffen findet in seinem Büro im sechsten Stock des Spree-Palais am Dom statt. Der Stehtisch zeugt von Arbeit und einem gut organisierten Besitzer. Doch König ist nicht da.

"Bonn war 50 Jahre gute Politik"

p&k: Herr Neukirchen, Herr Wonka, Herr Wiefelspütz, wann waren Sie zuletzt in Bonn?

Johannes Neukirchen: Vor zwei Wochen.

Dieter Wonka: Vor zwei Jahren. Es kam mir vor, als sei ich schon hundert Jahre nicht mehr da gewesen.

Warum?

Wonka: Weil Bonn so schrecklich klein ist, wenn man aus Berlin kommt.

Und Sie, Herr Wiefelspütz? Wann waren Sie zuletzt dort?

RSS - Hauptstadt abonnieren