Geld

Hospitality – ein Balanceakt

Gerade hat die Saison der Neujahrsempfänge begonnen, danach werden schon die nächsten Events geplant: Sport- und Kulturveranstaltungen, Geschäftsessen, Sommerfeste und vieles mehr. Solche Anlässe zur Kontaktpflege sind zulässig und sollen es bleiben – wichtig ist nur, die gesetzlichen Anforderungen zu kennen und zu berücksichtigen.

Geld kann Schmerzen lindern

Es ist ein grauenhafter Vorfall, den die "Staats- und Gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpar­theyischen Correspondenten" am 9. Oktober 1812 meldet: Der Lehrbub des Schlossers gewinnt 200 Taler in der Lotterie – doch damit ist sein Glück aufgebraucht. Was passiert, schildert die Zeitung so: "Der Knabe, voll von seinem Gluecke, eilt mit dem Gelde zuvor zu seinem Lehrherrn und erzaehlt ihm den ganzen Vorfall.

Geld öffnet Türen

Das Lob kam aus berufenem Munde. Im Umgang mit Lobbyisten und ihren kommerziellen Interessen sei Brüssel wesentlich weiter als Berlin, konstatierte Transparency International (TI) in einer im April veröffentlichten Studie. Während die EU-Kommission "positive Änderungen" eingeleitet habe und sich "proaktiv" um Transparenz bemühe, sei Deutschland immer noch ein Paradies für heimliche Einflüsterer aus der Industrie.

Money and the City

Wer mit einigem Abstand vor oder nach der heutigen Zeit die Welt betrachten würde, wäre wohl verwundert: Kleine mit Zahlen bedruckte Papiere spielen eine zentrale Rolle – um Geldscheine dreht sich viel im Alltag der Menschen. Geld regiert die Welt? Zumindest nimmt sein Besitz (oder je nach Summe Nichtbesitz) eine wichtige Stellung im Leben und der Wahrnehmung von Menschen ein – weltweit und somit auch im politischen Berlin. Geld motiviert und beruhigt – und macht gelegentlich auch gierig oder gefügig, fördert Schweigen oder Verlieben.

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