Gegnerbeobachtung

Darüber spricht man nicht

Eigentlich sollte die Gegnerbeobachtung ausgestorben sein. Die Aufgabe werde bis 2017 von Medien und Smartphone-Reportern übernommen, vieles ließe sich automatisieren. So hatte es Frank Wilhelmy, Gegnerbeo­bachter der SPD, 2013 auf einer Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung gesagt. Ironisch, wie er betont. Vier Jahre später sitzt er immer noch im Willy-Brandt-Haus und recherchiert zur politischen Konkurrenz. "Es gibt heute mehr zu tun denn je: mehr Parteien, mehr Hass und mehr Fake News.

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