Führung

­Typologie der ­"Zweiten Reihe"

Auf den ersten Blick scheint es, dass niemand so rechte Freude daran haben könnte, jemandem zuzuarbeiten, der sodann mit den Leistungen seiner Mitarbeiter glänzt und sich im Blitzlichtgewitter sonnt. Denn während sich diese in öffentlicher Aufmerksamkeit baden, arbeiten sich jene bereits fleißig an den nächsten Projekten, Auftritten und Vorlagen ab. Wer macht so etwas, wenn ihm oder (besonders!) ihr keine glänzende Karriere in der ersten Reihe in Aussicht steht, keine öffentliche Anerkennung und keine lukrativen Pöstchen in diversen Aufsichtsräten?

Eine Frage des Vertrauens

Wer Politik macht, benötigt Loyalität. Im ganz großen Maßstab die der Wähler, auf den parteipolitischen Ebenen darunter die der eigenen Mitglieder, Mitarbeiter und Gremien. Loyalität bekommt derjenige, der Erfolg, Aufstieg oder Status verspricht. Insbesondere die SPD kann seit vielen Vorsitzenden ein Lied davon singen. Und das nicht nur bei den Amts- und Mandatsträgern, sondern gleichermaßen in der Mitarbeiterschaft. Was neben einem Erfolgsversprechen Loyalität sichert, wird allerdings nur selten betrachtet.

Was taugt der Führungstrend Achtsamkeit?

Betrachten Sie eine Rosine. Nehmen Sie sie in die Hand und schauen Sie sich dieses merkwürdige, schrumpelige Gebilde an, befühlen Sie es so lange, bis es Ihnen faszinierend und fremd vorkommt, als käme es von einem anderen Stern. Halten Sie die kleine Frucht ins Licht, riechen Sie an ihr, nehmen Sie sie schließlich in den Mund. Und schon haben Sie eine bekannte Achtsamkeitspraxis für Anfänger – ganz ohne "Omm" oder Räucherstäbchen – erfolgreich absolviert.

Am Rande des Spielfelds

Otto Fricke (FDP), 2002 bis 2013 Mitglied des Deutschen Bundestags, 2009 bis 2013 Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, seit 2014 Partner von CNC – Communications & Network Consulting

Foto: Soeren Stache/dpa

Der Mimik-Code der Macht

Bei Tieren und auch bei uns Menschen lässt sich anhand der Körpersprache feststellen, wem der Alpha-Status, die Führungsrolle in einer Gruppe, zukommt. Diese nonverbalen Signale der Macht finden sich bei allen Führungspersönlichkeiten in Politik und Wirtschaft. Was bringt es, diese Zeichen zu kennen? Es hilft dabei zu verstehen, warum sich manche Menschen besser durchsetzen können als andere. Gleichzeitig lassen sich diese Zeichen auch bewusst einsetzen, um die eigene Durchsetzungskraft zu stärken.

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