Energiewende

Faktenschlacht

[no-lexicon]Den einen geht sie zu weit, den anderen nicht weit genug: Die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Und so wurde heftig über sie gestritten. Bei der ersten Lesung des Gesetzentwurfs im Bundestag Anfang Mai warf etwa der Grünen-Abgeordnete Oliver Krischer Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel vor, sein Vorhaben sei "ein Anschlag auf die Energiewende".

"Politik ist keine Einbahnstraße mehr"

p&k: Herr Altmaier, im Mai 2012 wurden Sie überraschend zum Bundesumweltminister berufen. Vorher hatten Sie mit diesem Ressort nicht viel am Hut. Bei wem haben Sie sich anfangs Rat geholt?
Peter Altmaier: Ich habe mich eigentlich immer sehr für Umweltschutz interessiert – insofern war die Herausforderung nicht ganz so neu. Gerade anfangs habe ich viel mit dem früheren Umweltminister Klaus Töpfer gesprochen – und natürlich mit Vertretern von Umwelt- und Naturschutzverbänden.

Stillstand 21?

Gewaltige Aufgaben schiebt Deutschland vor sich her und trotzdem herrscht vielerorts Stillstand. Die Erneuerung der Verkehrswege, der Bau von Kraftwerken und Pipelines, die Anwendung neuer Verfahren zur Energiegewinnung und selbst der Ausbau von Kultureinrichtungen wie der Hamburger Elbphilharmonie – all dies gerät immer wieder ins Stocken. Neben langwierigen Genehmigungsverfahren und Planungsmängeln ist immer häufiger der Protest von Anwohnern oder anderen betroffenen Bürgern dafür verantwortlich.

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