Digitalisierung

Neuland war gestern!

Deutschland gilt als digitales Entwicklungsland. Bedient sich der neu geschaffene Kabinettsausschuss für Digitalisierung der richtigen Strategie und passender Instrumente, um Innovationen zu schaffen? Eine Einschätzung

Das Setting sollte spannend sein

 Was vor einigen Jahren mit gezielten Livestreaming-­Apps (Periscope, Meerkat, You Now) begann, bietet inzwischen fast jede Plattform an. Sowohl auf Instagram als auch bei Twitter, Youtube und Facebook kann man jederzeit einen Livestream starten. Und mit Twitch entwickelt sich gerade eine Plattform mithilfe von Livestreams aus der Gaming-Nische hin zur Entertainment-Plattform.

Doch warum sollte man überhaupt live gehen? Und was macht einen Livestream erfolgreich? Hier sind zehn Tipps, die Livestreams besser machen.

Von "Nerd-Land" sind wir noch weit ­entfernt

Die Digitalisierung hat die Bundes­regierung erreicht. Alles, was digitalisiert werden kann, soll auch digitalisiert werden: Mobilität, Bildung, Gesundheit, Arbeit, Sicherheit und sogar Europa. Gleich drei Akteure koordinieren im Kanzleramt das Megathema: die Staatsministerin für Digitalisierung bei der Bundeskanzlerin, Dorothee Bär (CSU), Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) und Eva Christiansen als Leiterin der neu geschaffenen Abteilung "Politische Planung, Innovation, Digitalpolitik und strategische IT-Steuerung".

Wie die Digitalisierung der Verwaltung beschleunigt werden kann

Kommt die Sprache auf den "digitalen Zustand" von Staat und öffentlicher Verwaltung in Deutschland, ist die Zahl der Kritiker groß und der Ton scharf. Vom digitalen Entwicklungsland, das die digitale Transformation verschlafen habe, ist die Rede. Der Verwaltung fehle es an Know-how und Personal und der Politik schlicht am Willen, die Digitalisierung umzusetzen.

Berlin, Du bist so wandel­bar

Foto: Jana Legler

Im Glashaus

Maren Jasper-Winters, die 2016 für die FDP ins Berliner Abgeordneten­haus einzog, hat ihr Büro in ­einem Coworking Space eingerichtet (siehe Hintergrund). Was lässig klingt, muss rechtlich sauber sein: ­Damit vertrauliche Akten vertraulich bleiben, hat sie einen Glaskubus ­angemietet.

 

Digitale Interessenvertretung: Die Technik ist da, die Euphorie fehlt

Heute ist fast alles vernetzt. Neue Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten verändern unseren Alltag und die Art, wie wir miteinander kommunizieren, Geschäfte machen, Entscheidungen treffen, uns eine Meinung bilden. So, oder so ähnlich, wird es medial und auf den Podien dieser Republik besprochen. Allerdings ist eine zunehmende Entkopplung zwischen der technologischen Entwicklung und der realen Veränderungsbereitschaft bei Menschen und Organisationen zu beobachten.

Fünf Schritte auf dem Weg zur Smart Nation

"Wir brauchen ein Fitnessprogramm Digitalisierung", fordert Katherina Reiche, Hauptgeschäftsführerin des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU), angesichts des aktuellen Digitalisierungsgrads in Deutschland. Wie ein solches aussehen könnte, beschreiben drei Professoren der Quadriga Hochschule Berlin in ihrer Studie "Digital. Kommunal. Deutschland. Smart Nation durch Smart Regions", die der VKU unterstützt hat.

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