Bundeswehr

Wie die Bundeswehr mit einem Chatbot die Angst vor Auslandseinsätzen abbauen will

Die Youtube-Serie "Mali – der Auslandseinsatz der Bundeswehr" zeigt die Menschen im Auslandseinsatz und ihre Berufe. Das Besondere an der Serie ist ein Storytelling-Chatbot. Dieser spricht die User direkt über den Facebook-Messenger an und berichtet in Echtzeit. Über 35.000 User und eine Click-Through-Rate von cirka 18 Prozent machten den Serienbot über Nacht zum größten deutschsprachigen Chatbot.

Worin bestanden die größten Herausforderungen bei der Konzeption und Umsetzung der Kampagne?

Die Bundeswehr als Pausengespräch

Für die Reality-Webserie "Die Rekruten" auf Youtube wurden zwölf Rekruten zwölf Wochen lang begleitet. In mehr als 80 Folgen gab die Employer-Branding-Kampagne der Bundeswehr Einblick in den Alltag während der Grundausbildung. 

Worin bestanden die größten kommunikativen Herausforderungen bei der Konzeption und Umsetzung?

Recruiting für ­Rekruten

Putin, Peschmerga und ­Pannenflieger – in den ­vergangenen Monaten gab es viel schlechte Presse für die Bundeswehr. Gleichzeitig werden mehr als 20.000 neue ­Soldaten gesucht. Ihre Aufgabe besteht auch darin, die Bundeswehr als attraktiven Arbeitgeber dar­zustellen. Wie passt das zusammen?

Rhetorikcheck: Niels Annen

Der Bundestag berät über die Fortsetzung der Operation Atalanta zur Bekämpfung der Piraterie vor der Küste Somalias. Niels Annen (SPD) spricht sich in seinem Debattenbeitrag klar dafür aus, die Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte zu verlängern. Doch warum? Immerhin gab es 2014 lediglich vier versuchte Angriffe. "Entführungen konnten seit 2012 komplett verhindert werden und aktuell befindet sich kein Schiff mehr in der Hand somalischer Piraten." Ist die Mission damit nicht erfüllt?

Verbrauchte Taktik

´In der deutschen Wehrindustrie pflegt man ein schnoddriges Selbstbewusstsein. „Ob es um Waffen oder Kekse geht, ist im Endeffekt nicht entscheidend. Wenn Nachfrage besteht, wäre es einfach dumm für Unternehmer, die nicht zu bedienen“, so ein Rüstungslobbyist. Doch das Problem der Branche ist gerade die Nachfrage. Die ändert sich seit Jahren rasant. Dabei sind zwei Herausforderungen wesentlich: Die Bundeswehr bestellt weniger und der Export von Sicherheit made in Germany ist problematisch.

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