ARD

Wie lässt sich die eigene Wirkung optimieren?

Weshalb zieht uns die eine Rednerin an, während uns ein anderer Redner abstößt? Betrachten wir Bewertungen und Verhalten an der Oberfläche, wirken sie manchmal verwirrend und nicht nachvollziehbar. Machen wir uns jedoch bewusst, dass unsere Entscheidungen nur die Spitze des Eisbergs darstellen und beginnen wir damit, nach den Beweggründen zu tauchen, so klärt sich das Verständnis schnell auf. Denn die Antwort darauf, warum Menschen bestimmte Entscheidungen treffen und sich auf eine bestimmte Weise verhalten, liegt in der individuellen Ausprägung ihrer Motive.

Özdemir gegen Altmaier – ein körpersprachliches Duell

In Deutschland ist das mit der Körpersprache in der Politik so eine Sache. Parteien und Ministerien investieren zwar Jahr für Jahr Millionen Euro in Informationskampagnen oder Wahlkämpfe, aber etwas sehr Naheliegendes – nämlich das Training der Körpersprache der handelnden Personen – findet kaum Beachtung. Dabei spielt sie in der politischen Kommunikation eine sehr wichtige Rolle, schließlich hängt die Wirkung einer politischen Person maßgeblich von ihrer Körpersprache ab und – entgegen landläufiger Meinung – weniger von der Rhetorik.

Rhetorikcheck: Yasmin Fahimi

"Streitfall Homo-Ehe – Bekommen wir bald irische Verhältnisse?" SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi trifft bei Anne Will in der ARD zwar unter anderen auf Frauke Petry (AfD) und Thomas Goppel (CSU), dafür aber nicht immer den richtigen Ton. Doch der Reihe nach. Schließlich geht es um den Vorwurf der Diskriminierung.

Das Mienenspiel der Kanzlerin

Bundeskanzlerin Angela Merkel war am Sonntag zu Gast im ARD-Sommerinterview. Wie ein Politiker in einem Interview oder in einer Rede auf uns wirkt, wird hauptsächlich dadurch entschieden, was er oder sie nonverbal transportiert  also was Mimik, Körpersprache und Stimme ausdrücken. Die Worte spielen selbstverständlich auch eine Rolle. Studien haben aber gezeigt, dass sie das Gefühl, das eine Person bei uns auslöst, nur geringfügig beeinflussen.

Einen Tick zu selbstsicher

Gregor Gysi, Fraktionschef der Linken im Deutschen Bundestag, war am Sonntag zu Gast im vierten ARD-Sommerinterview. Wie ein Politiker in einem Interview oder in einer Rede auf uns wirkt, entscheidet sich zu einem Großteil dadurch, was er oder sie nonverbal transportiert – also was Mimik, Körpersprache und Stimme ausdrücken. Die Worte spielen selbstverständlich auch eine Rolle. Studien haben aber gezeigt, dass sie das Gefühl, das eine Person bei uns auslöst, nur geringfügig beeinflussen.

Kompetenz und Kontroverse

p&k: Herr Schönenborn, bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten mangelt es nicht gerade an politischen Talkshows. Wozu braucht es da noch einen Journalistentalk?
Jörg Schönenborn: Das Wort Talk ist ja derzeit nicht unbedingt positiv besetzt. Mir ist der Begriff „Gespräch“ lieber. Der entscheidende Unterschied ist, dass bei uns Menschen am Tisch sitzen, die keine organisierten Interessen vertreten.

„Kritischer geworden“

p&k: Herr Deppendorf, wie haben Sie die „ZDF-Affäre“ um den ehemaligen CSU-Sprecher Hans Michael Strepp wahrgenommen?
Ulrich Deppendorf: Der Vorfall hat mich überrascht, weil es ungewöhnlich ist, dass sich ein Parteisprecher im Vorfeld meldet, um eine Berichterstattung über eine andere Partei zu verhindern. Das hat es bisher so nicht gegeben. Zudem kannten wir Strepp als jemanden, der deutlich seine Meinung sagt, nicht jedoch als Hardliner oder Pusher.

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