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Geld

Was ist die größte Gefahr beim Umgang mit Geld?

Verschwendung, Gier, Überbewertung: Welche Gefahren beim Umgang mit Geld lauern und welche Fallstricke es zu meiden gilt, verraten Claudia Kemfert, Stefan Aust, Klaus Striebich und Ulrich Dietz.

Redaktion

Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung "Energie, Verkehr und Umwelt" am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung

Foto: Roland Horn

"Aus Verschwendung, Kurzsichtigkeit und Verantwortungslosigkeit entstehen die größten Gefahren. Wer im Wirtschaftsleben und speziell mit den Ressourcen Umwelt und Klima verantwortungsbewusst, weitsichtig und maßvoll umgeht, wird dazu beitragen, dass heutige Investitionen sich mittel- bis langfristig auszahlen – für den eigenen Geldbeutel, für das globale Klima und für unser aller gesellschaftliche Zukunft."

 

Stefan Aust, von Januar 2016 an kommissarischer Chefredakteur von WeltN24

Foto: Martin Lengemann

"Dass man mehr ausgibt, als man hat."

 

Klaus Striebich, Vorstandsvorsitzender des German Council of Shopping Centers

Foto: KD busch.com

"Vernunft und intensives Nachdenken gehören zu den zwingenden Tugenden bei dem Umgang mit Geld. Shopping-Center-Projekte gehören zu den größten Immobilieninvestitionen mit oft zwei- bis dreistelligen Millionenbeträgen. Wo viel Geld fließt, da kann auch viel verdient werden. Ist die Gier zu groß, steigt die Risikobereitschaft. Geht es schief, tragen unschuldige Anleger, Handwerker und Zulieferer die Folgen."

 

Ulrich Dietz, Vizepräsident des Bitkom

Foto: Michael Dannenmann

"Immer über Geld nachzudenken. Und dabei zu vergessen, was man eigentlich tun wollte. Weil zu wenig Geld da ist, oder ganz viel oder man sich fragt, ob es nicht noch mehr sein könnte. Das kann man leider auch bei vielen Start-ups beobachten. Wenn mehr über Exit oder Börsengang nachgedacht wird als über das Produkt, hat man im besten Fall ein bisschen mehr Geld auf dem Konto – aber nicht die Welt verändert."