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Analyse

@pundk gehört bei Politikern zu den beliebtesten Twitter-Accounts

Politiker folgen auf Twitter am liebsten anderen Politikern, Medien und einzelnen Journalisten. Auch die Tweets von p&k stehen bei der Polit-Elite hoch im Kurs, wie eine Analyse der Agentur "Spätschicht PR" zeigt.

Rudolf Hetzel

Die Tweets von "politik&kommunikation" stehen bei Politikern hoch im Kurs. Das zeigt eine Untersuchung der Agentur "Spätschicht PR", in der die Twitter-Accounts von knapp 50 prominenten deutschen Politikern analysiert wurden. Ergebnis: Der Twitter-Account @pundk rangiert in der Kategorie "Twitter-Accounts von Nicht-Politikern, denen Politiker folgen" auf Platz 24. Die Top 3 bilden die Accounts des inzwischen verstorbenen "FAZ"-Herausgebers Frank Schirrmacher, "Spiegel Eilmeldungen" und "Zeit Online“. In den Top 25 finden sich neben Leitmedien wie der "Süddeutschen Zeitung" (Rang 8) und der "FAZ" (Rang 12) einflussreiche Journalisten wie "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann (Rang 15) oder "Spiegel"-Kolumnist Jan Fleischhauer (Rang 22).

Für die Untersuchung wurden im Juni 2014 die Twitter-Accounts von 47 hochrangigen Politikern ausgewertet. In der Auswahl finden sich bekannte Gesichter aus der Bundespolitik ebenso wie prominente Politiker auf Landesebene. Die Analyse ergab, dass jeder Politiker im Durchschnitt mehr als 600 Twitter-Accounts folgt. Besonders beliebt sind dabei die Twitter-Profile von Medien und einzelnen Journalisten. Verbände oder Unternehmen tauchen dagegen nicht einmal in den Top 100 der beliebtesten Twitterer auf.

Absoluter Spitzenreiter im Gesamtranking ist Regierungssprecher Steffen Seibert (@RegSprecher). Er zählt 71 Prozent der berücksichtigten Politiker zu seinen Followern. Diese Quote erzielt weder ein besonders prominenter Politiker noch ein Medium. Auf den weiteren Plätzen folgen Vizekanzler Sigmar Gabriel (@sigmargabriel, 65 Prozent), Kanzleramtschef Peter Altmaier (@peteraltmaier, 63 Prozent), SPD-Fraktionsvorsitzender Thomas Oppermann (@ThomasOppermann, 60 Prozent) und Grünen-Politiker Volker Beck (@Volker_Beck, ebenfalls 60 Prozent).