D
Foto: Jana Legler
Praxis

Das Büro von ... Katja Kipping

Die Bundesvorsitzende der Partei Die Linke zeigt uns ihren Arbeitsplatz und die Dinge, die sie täglich im Job umgeben.

Redaktion

Leporello: Das Faltblatt symbolisiere nicht, dass sie auf Verbote stehe, stellt Kipping klar. Darauf abgebildet sind die Lebens­aspekte, die im Hartz-IV-Regelsatz nicht vorgesehen sind. Vor rund vier Jahren hat Kipping, Kritikerin des ALG-II-Konzepts, die Grafik während einer Aktion im Bundestag zur Veranschau­lichung hochgehalten.

Kapitänsbinde: Vor zwei Jahren war Kipping bei einem Fußballspiel Kapitänin im Team des Linken-Parteivorstands. Die Kapitänsbinde hat sie zur Erinnerung aufgehoben. Ihre Spielstärke: "Ich bin definitiv besser im Verteidigen als im Tore schießen ..."

Buch: Familienfotos sucht man vergeblich im Büro der Partei­vorsitzenden. Namen und Bild ­ihrer sechsjährigen Tochter hält sie geheim. Stattdessen steht auf ihrem Schreibtisch für die persönliche Note ein Buch, das diese – inspiriert von "Bibi und Tina" – gestaltet hat. "Mama und Papa schreiben Bücher, das wollte sie auch mal aus­probieren."

Bild: "Well, come on ...": Die Zeile stammt aus dem Lied "We are your friends" der französischen Band Justice, zu dem Kipping gerne tanzt und der auch im Zusammenhang mit der Blockupy-Bewegung häufig gespielt wurde. Gedruckt wurde die Zeile auf die Darstellung des Karl-Liebknecht-Hauses. Das Gesamtkunstwerk war ein Geschenk ihrer Mitarbeiter zum Geburtstag.

Drucke: Viermal Rosa Luxemburg: Die Bilder stammen aus der Zeit, als Caren Lay Bundes­geschäftsführerin der Partei war, Kipping hat sie von ihr übernommen. Der Ansatz, linke ­Geschichte in moderner Auf­machung und zukunftsorientierter Ästhetik zu zeigen, habe ihr gefallen.